35 Plätze für E-Scooter und E-Bikes

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Die Hansestadt Lübeck plant die Einführung von 35 Sharingstationen, um das Abstellen von E-Scootern zu regulieren und geordnet zu gestalten. Diese Stationen werden in den kommenden Wochen mit Schildern versehen, und die Standorte werden in die Apps der E-Scooter-Verleihunternehmen integriert. Dadurch können Nutzer ihre Fahrzeuge nur noch an den definierten Stationen abstellen und ausleihen. Alle anderen Bereiche werden zu Abstellverbotszonen, in denen das Beenden einer Fahrt nicht mehr möglich ist.

Die Sharingstationen werden zunächst im Bereich rund um den Hauptbahnhof und in der Innenstadt eingerichtet, da hier die Nutzung von E-Scootern und das Konfliktpotenzial mit anderen Verkehrsteilnehmern besonders hoch sind. In den weniger frequentierten Gebieten bleibt das Free-Floating-System vorerst erhalten.

Mit dieser Maßnahme reagiert die Stadt auf Beschwerden von Anwohnern und politischen Vertretern, die durch abgestellte Fahrzeuge in der Vergangenheit Beeinträchtigungen erlebt haben. Die Verwaltung erhofft sich, dass durch die Einführung der Stationen das Abstellen von E-Scootern besser geregelt und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern verringert werden.

Die Sharingstationen sind jedoch nicht nur für E-Scooter gedacht, sondern sollen auch für andere Verleihangebote wie E-Bikes genutzt werden. Ein E-Scooter-Verleihunternehmen plant, ab April auch eine E-Bike-Flotte in Lübeck anzubieten. Um mögliche Konflikte zwischen den verschiedenen Fahrzeugarten zu vermeiden, hat die Stadtverwaltung bereits präventiv Maßnahmen ergriffen und arbeitet gemeinsam mit Stadtwerken Lübeck Mobil sowie den Unternehmen an einer Lösung. Eine freiwillige Qualitätsvereinbarung soll dafür sorgen, dass die Nutzung der Abstellflächen reibungslos funktioniert, und solche Vereinbarungen wurden bereits in der Vergangenheit erfolgreich genutzt, etwa zur Begrenzung der Flottengröße.

Die neue Regelung für das Abstellen an den Sharingstationen soll voraussichtlich im Mai 2025 in Kraft treten. In den kommenden Wochen werden die Stationen von der Stadt Lübeck baulich umgesetzt und in die Apps der Verleihunternehmen integriert. Ab dann können die Sharingstationen auch über das Smart City Geoportal der Stadt abgerufen werden.

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Der entsprechende Bericht zur Einführung dieser Maßnahme liegt derzeit den politischen Gremien zur Beratung vor.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Lübeck/ Veröffentlicht am 13.03.2025

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