Banned Books Week: Wuppertal setzt Zeichen für Lesefreiheit

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Die Stadtbibliothek Wuppertal beteiligt sich auch 2026 an der internationalen „Banned Books Week“. Vom 5. bis 10. Oktober können Besucherinnen und Besucher in mehreren Bibliotheken Bücher ausleihen, die in den USA auf Listen verbannter oder angegriffener Titel stehen.

Unter dem Motto „Blind Date mit einem Buch“ werden die Werke verpackt präsentiert. Weder Titel noch Cover sind zu sehen. Lediglich ein kurzer Hinweis auf das jeweilige Thema gibt einen Anhaltspunkt zum Inhalt.

Neun Bücher auf Deutsch ausgewählt

Mitarbeitende der Stadtbibliothek haben dafür Listen mit in den USA beanstandeten oder verbotenen Büchern ausgewertet.

Ausgewählt wurden neun Titel, die auch in deutscher Sprache erhältlich sind. Inhaltlich beschäftigen sie sich unter anderem mit Antirassismus, queeren Themen, Transgender, Migration, Religion und Missbrauchserfahrungen.

Wer eines der verpackten Bücher ausleiht, erfährt somit erst später, welcher konkrete Titel sich dahinter verbirgt.

Aktion macht auf Bücherverbote aufmerksam

Die Banned Books Week entstand 1982 in den USA und findet dort jährlich im Herbst statt. Bibliotheken, Verlage und Buchhandlungen wollen mit der Kampagne auf Bücher aufmerksam machen, deren Zugang eingeschränkt oder deren Entfernung aus Bibliotheken und Bildungseinrichtungen gefordert wurde.

Organisiert wird die Aktionswoche unter anderem von der American Library Association gemeinsam mit weiteren Partnerorganisationen. Inzwischen beteiligen sich auch Einrichtungen außerhalb der USA.

2026 findet die Banned Books Week vom 4. bis 10. Oktober statt.

Stadtbibliothek setzt Zeichen für freien Zugang zu Wissen

Bibliotheksdirektorin Karin Röhrich sieht die Beteiligung als Zeichen für Meinungsfreiheit, Respekt und Toleranz.

Bibliotheken stünden für einen freien Zugang zu Wissen und unterschiedliche gesellschaftliche Stimmen. Menschen sollten die Möglichkeit erhalten, Informationen selbst einzuordnen, unterschiedliche Positionen kennenzulernen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

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Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Versuche, bestimmte Bücher und Inhalte aus dem öffentlichen Zugang zu entfernen, gewinne diese Aufgabe nach ihrer Einschätzung an Bedeutung.

Aktion in mehreren Wuppertaler Bibliotheken

Die verpackten Bücher stehen vom 5. bis 10. Oktober in der Zentralbibliothek sowie in den Stadtteilbibliotheken Barmen, Cronenberg, Langerfeld, BIB@BOB/Oberbarmen, Ronsdorf, Rott, Uellendahl und Vohwinkel zur Ausleihe bereit.

Mit der Aktion will die Stadtbibliothek nicht nur neugierig auf unbekannte Bücher machen, sondern zugleich die Bedeutung von Lesefreiheit, offenem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven hervorheben.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wuppertal/Veröffentlicht am 28.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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