Das Baureferat hat auf Anregung des Oberbürgermeisters die Lage an der Eisbachwelle vor Ort untersucht. Dabei ergab sich, dass die planmäßige Bachauskehr am Freitag, den 31. Oktober, abgeschlossen wurde. Diese umfasste den Seitenarm der Isar zwischen westlichem Isarufer, Museumsinsel, Wehrsteg und Praterinsel sowie den Fabrikbach und die anschließenden Gewässer, darunter den Eisbach und den Schwabinger Bach. Seitdem ist der Zulauf von der Isar in den Fabrikbach, der den Eisbach speist, wieder vollständig geöffnet.
Während der Bachauskehr wird das Bachbett von Ablagerungen und Müll befreit. Bei abgesenktem Wasserstand werden die Gewässer begangen, um Böschungen, Dämme und Bauwerke zu prüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Diese Maßnahmen sind notwendig, da Treibgut Schäden verursachen kann. An der Eisbachwelle selbst oder in ihrem Umfeld wurden keine baulichen Veränderungen vorgenommen. Auch bei der erneuten Kontrolle am gestrigen Vormittag konnten keine Schäden festgestellt werden.
Nach dem Öffnen der Schleusen muss sich das gesamte Gewässersystem zunächst wieder mit Wasser füllen, was erfahrungsgemäß einige Zeit dauert. Derzeit führt die Isar weniger Wasser als üblich, was sich auch auf den Eisbach auswirkt. Das Baureferat kann den Pegelstand nur begrenzt durch Anpassungen an den Wehranlagen des Fabrikbaches in Höhe der Lukaskirche regulieren. Inzwischen hat der Eisbach wieder seinen gewohnten Pegelstand erreicht, jedoch ist die Surfwelle bislang nicht zurückgekehrt.
Das Baureferat steht in engem Austausch mit der Interessengemeinschaft Surfen in München e.V. (IGSM), um gemeinsam daran zu arbeiten, dass sich die Eisbachwelle möglichst bald wieder stabil bildet.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt München/Veröffentlicht am 04.11.2025