Angesichts der hohen Temperaturen in den kommenden Tagen ruft Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe zu besonderer Aufmerksamkeit für obdachlose Menschen auf. Wer auf der Straße lebt, ist der Hitze oft schutzlos ausgesetzt. Fehlende Rückzugsorte, unzureichender Zugang zu Trinkwasser und die dauerhafte Belastung durch hohe Temperaturen können schnell zu Dehydration und Kreislaufproblemen führen.
Kiziltepe appelliert deshalb an die Berlinerinnen und Berliner, aufmerksam auf Menschen zu achten, die ungeschützt in der Sonne sitzen und hilflos wirken. Wer den Eindruck hat, dass Hilfe nötig ist, sollte die Betroffenen respektvoll ansprechen und im Notfall medizinische Hilfe rufen.
Parallel dazu baut die Senatssozialverwaltung auch in diesem Jahr ihre Hitzehilfe für obdachlose Menschen aus. Die zusätzlichen Angebote ergänzen die ganzjährigen Hilfen der Wohnungsnotfallhilfe im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August 2026. Für die laufende Hitzehilfesaison stellt das Land rund 370.000 Euro bereit. Das sind 70.000 Euro mehr als im Vorjahr.
Mit dem Geld werden Schutzräume, mobile und aufsuchende Hilfen sowie niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote in verschiedenen Bezirken finanziert. Dazu gehören geschützte Aufenthaltsorte, Trinkwasser, Lebensmittel und Hitzeschutzmaterialien ebenso wie Dusch- und Waschmöglichkeiten, medizinische Ersthilfe und soziale Beratung. Mehrere Träger sind außerdem mit aufsuchenden Teams im gesamten Stadtgebiet unterwegs.
Eine aktuelle Übersicht über alle Angebote der Hitzehilfe mit Standorten, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten ist online abrufbar.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin/Veröffentlicht am 19.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.