Botanischer Garten öffnet wieder seine Pforten

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Der Botanische Garten wird nach einer viermonatigen Winterpause am Sonntag, den 23. Februar, wieder für Besucher geöffnet. Vorab stellten Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez sowie der Technische Leiter des Gartens, Thomas Moos, einige Neuerungen vor.

Zapf-Rodríguez erklärte, dass grüne Oasen wie der Botanische Garten nicht nur als Rückzugsorte in einer lebendigen Stadt von Bedeutung seien, sondern auch die Möglichkeit böten, den natürlichen Rhythmus zu beobachten – von der stillen Winterzeit bis hin zum bunten Frühlingserwachen. Sie freue sich daher, dass die Öffnungszeiten nun verlängert wurden. Der Botanische Garten sei nun in der Saison täglich bis 19 Uhr geöffnet, was besonders Berufstätigen und Familien zugutekommen werde, die abends oder am Wochenende eine Auszeit im Grünen suchen. Bisher schloss der Garten eine Stunde früher, und sonntags war er nur bis 13 Uhr geöffnet. Die Winterpause bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Wer nach der Winterpause den Garten besucht, wird im zentralen Bereich eine überraschende Veränderung bemerken. Der vorher mit Pflanzen bewachsene sonnige Kalkhang wirkt nun wie ein Schottergarten. Allerdings handelt es sich dabei um den Beginn einer ökologischen Wacholder-Heide. Der Boden ist nicht mit Folien versiegelt, sodass Regenwasser versickern kann, und bietet damit hitzetoleranten Pflanzen neuen Lebensraum. Thomas Moos wies darauf hin, dass der Botanische Garten bereits eine Heidefläche auf saurem Sandboden beherberge, ähnlich wie in der Lüneburger Heide. Jetzt habe sich die Gelegenheit geboten, diese mit einer Wacholder-Heide auf Kalkboden zu ergänzen, was zeigt, dass auch an sonnigen, trockenen Standorten attraktive, pflegeleichte Bepflanzungen gedeihen können, die ohne Bewässerung auskommen.

Während der Wintermonate wurden zudem einige Wege in den Bereichen „Mitteleuropa“ und „Ostasien“ saniert. Eine didaktische Beschilderung, die die verschiedenen Lebensräume und Vegetationsformen erklärt, befindet sich ebenfalls in Arbeit.

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Wer die Veränderungen im Botanischen Garten selbst erleben möchte, kann dies am Sonntag, 23. Februar, bei einer einstündigen Führung um 10 Uhr tun, die von Kustodin Annika Schrumpf und ihrem Vorgänger Andreas König geleitet wird. Weitere Informationen zu öffentlichen Führungen sind im aktuellen Saisonprogramm des Palmengartens zu finden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Frankfurt/ Veröffentlicht am 14.02.2025

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