Das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn hat gemeinsam mit dem Theater Bonn erneut Menschen aus der Quartiersarbeit zu einem besonderen Kulturabend eingeladen. Insgesamt nahmen rund 300 Bonnerinnen und Bonner, die sich ehrenamtlich in ihren Stadtteilen engagieren, an der Hauptprobe der Oper Der Barbier von Sevilla teil.
Da sich eine dreimalige Wiederholung im Rheinland als feste Gewohnheit etabliere, habe sich diese Einladung inzwischen zu einer guten Tradition entwickelt. Entsprechend lud der Fachbereich Besondere Betreuungsmaßnahmen des Amtes für Soziales und Wohnen bereits zum dritten Mal freiwillig Engagierte aus der Quartiersarbeit in die Oper ein. Die Gäste besuchten am 22. Januar 2026 die Generalprobe und erlebten damit erneut eine Kooperation, die verdeutlicht, wie sich kulturelles und soziales Engagement gegenseitig stärken.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrenamtlichen selbst. Nach der Begrüßung durch den Generalintendanten Bernhard Helmich brachte die Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, Anja Ramos, ihren Dank im Namen der Mitarbeitenden des Fachbereichs Besondere Betreuungsmaßnahmen zum Ausdruck. Sie machte deutlich, dass der Einsatz der Freiwilligen in vielen Bereichen unverzichtbar sei – unter anderem in der Gemeinwesenarbeit, im Quartiersmanagement, in der Suchthilfe, bei der Betreuungsbehörde sowie in der Unterstützung von Frauen in besonderen Lebenslagen. Dieses Engagement sei in zahlreichen Teilen der Stadt spürbar. Auch Bernhard Helmich hob hervor, dass die Arbeit der freiwillig Engagierten in den Stadtteilvereinen für das Theater Bonn von großer Bedeutung sei, und würdigte ihren Beitrag ausdrücklich.
Mit diesem gemeinsamen Abend brachte das Amt für Soziales und Wohnen seine Anerkennung für das Engagement zugunsten der Stadtgesellschaft zum Ausdruck. Bei einem Getränk nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Zusätzlich gaben die ebenfalls ehrenamtlich tätigen Opernführerinnen und Opernführer des Theaters vor Beginn der Probe Einblicke in Werk und Inszenierung des preisgekrönten Regisseurs Matthew Wild.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Bonn/Veröffentlicht am 23.01.2026