Das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention lädt zu einer Gedenkveranstaltung für Menschen ein, die durch Suizid verstorben sind. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 9. September, von 18 bis 19 Uhr am Mainufer statt.
Treffpunkt ist die Nordseite des Mainufers zwischen Ignatz-Bubis- und Flößerbrücke. Das Angebot richtet sich an Hinterbliebene sowie an alle, die sich ihnen verbunden fühlen.
Geschützter Raum für Erinnerung und Austausch
Die Gedenkveranstaltung soll Raum für Erinnerung, Innehalten und Gespräche bieten. Hinterbliebene können dort gemeinsam trauern und zugleich mit Menschen in Kontakt kommen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Die Feier wird in diesem Jahr erstmals von Trauerrednerin Bettina Gutmann geleitet. Musikalische Beiträge begleiten das gemeinsame Gedenken.
Trauer soll öffentlich sichtbar werden
Gutmann sieht in der Veranstaltung ein wichtiges Angebot für Trauernde. Sie ermögliche es, Gefühlen Raum zu geben und sich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen. Gerade für Hinterbliebene nach einem Suizid könne es hilfreich sein, eigene Fragen auszusprechen und ernst genommen zu werden.
Mit der Veranstaltung am Mainufer wird das Thema Suizid bewusst an einen öffentlichen Ort gebracht. Das soll dazu beitragen, Scham und Stigmatisierung abzubauen.
Verstorbene behalten einen Platz im Leben
Im Mittelpunkt stehen sowohl die Verstorbenen als auch die Hinterbliebenen. Die Gedenkfeier soll den Blick darauf richten, was den verstorbenen Menschen ausgemacht hat und welche Verbindung zu den Angehörigen geblieben ist.
Zugleich geht es um die Frage, wie die verstorbene Person weiterhin einen Platz im Leben der Hinterbliebenen behalten kann. Trauer sei individuell, dennoch könne Gemeinschaft dabei helfen, sich weniger allein zu fühlen.
Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
Die Gedenkveranstaltung ist offen für alle Menschen, unabhängig von Religion oder Weltanschauung. Sie findet im Freien statt und wird bei jedem Wetter durchgeführt. Möglichkeiten zum Unterstellen sind vorhanden.
Weitere Informationen zu FRANS, zu Trauer nach Suizid und zu Hilfsangeboten stellt das Netzwerk online bereit.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Frankfurt/Veröffentlicht am 02.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.