Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion in der Bremer Innenstadt und im Viertel haben Ordnungsdienst, Polizei Bremen, Zoll, Finanzamt und Gewerbeaufsicht zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt wurden in zehn überprüften Gewerbebetrieben 33 Mängel und Regelverstöße dokumentiert. In einem Fall wurde ein Betrieb vorübergehend geschlossen.
Die Kontrollen fanden am Donnerstag zwischen 15 und 22 Uhr statt. Ziel war es, die Einhaltung gewerbe- und ordnungsrechtlicher Vorschriften zu überprüfen. Nach Angaben der Behörden wurden dabei in fast allen kontrollierten Geschäften Beanstandungen festgestellt.
Am häufigsten fehlten korrekte Preisauszeichnungen. Verstöße gegen die Preisangabenverordnung wurden in sieben Betrieben festgestellt. In sechs Fällen fehlte zudem ein funktionsfähiger Feuerlöscher. Viermal wurde der vorgeschriebene Hinweis auf Videoüberwachung vermisst. In drei Betrieben fehlte der gesetzlich vorgeschriebene Jugendschutzaushang. Außerdem waren zwei Notausgänge versperrt. In weiteren zwei Fällen wurde Alkohol ausgeschenkt, obwohl dafür keine Ausschankgenehmigung vorlag.
Besonders gravierend war der Fall eines Vape-Shops, der im Zuge der Kontrollen vorübergehend geschlossen wurde. Nach Angaben der Behörden hatte der Zoll dort bereits seit April wiederholt Verstöße festgestellt. Der Betrieb bleibt geschlossen, bis die zuständige Behörde die gewerberechtliche Zuverlässigkeit geprüft hat.
Bremens Innensenatorin Eva Högl erklärte, dass 33 Verstöße in zehn Betrieben deutlich zu viel seien. Die meisten Geschäfte in Bremen arbeiteten ordnungsgemäß und verlässlich. Wo jedoch Regeln missachtet würden, werde nicht weggeschaut. Genau dafür seien solche gemeinsamen Kontrollen da.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Bremen/Veröffentlicht am 29.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.