Hamburg baut neues Schaugewächshaus in Klein Flottbek

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Im Botanischen Garten Hamburg in Klein Flottbek entsteht ein neues Schaugewächshaus. Mit dem offiziellen Spatenstich haben Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal, Universitätspräsident Hauke Heekeren und der Direktor des Botanischen Gartens, Dominik Begerow, den Start des Projekts markiert.

Das neue Gebäude soll zunächst Pflanzen aus den Schaugewächshäusern in Planten un Blomen aufnehmen, die dort saniert werden. Später wird es zu einem dauerhaft öffentlich zugänglichen Schaugewächshaus weiterentwickelt.

Tropische und subtropische Pflanzen werden zugänglich

Künftig sollen Besucherinnen und Besucher im neuen Gewächshaus verschiedene Klimazonen erleben können. Gezeigt werden tropische und subtropische Pflanzen aus unterschiedlichen Lebensräumen.

Dabei sollen auch Bestände zugänglich gemacht werden, die bislang in den nicht öffentlichen Sammlungsgewächshäusern des Botanischen Gartens untergebracht sind.

Der Botanische Garten will dadurch wissenschaftliche Sammlungen stärker für die Öffentlichkeit öffnen und zugleich Wissen über Pflanzenvielfalt, Lebensräume und die Folgen des Klimawandels vermitteln.

Wissenschaft soll stärker sichtbar werden

Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal sieht in dem Neubau eine Möglichkeit, Forschung stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Wissenschaft müsse offen und für unterschiedliche Generationen zugänglich sein.

Gerade Wissen über botanische Vielfalt und deren Gefährdung durch den Klimawandel müsse stärker Teil öffentlicher Debatten werden. Das neue Gewächshaus könne dazu beitragen, wissenschaftliche Arbeit unmittelbar erfahrbar zu machen.

Auch Universitätspräsident Hauke Heekeren betont die Bedeutung des Botanischen Gartens als Schnittstelle zwischen Universität und Öffentlichkeit. Durch das neue Gebäude könnten künftig auch Pflanzen gezeigt werden, die bislang nur innerhalb wissenschaftlicher Sammlungen zugänglich seien.

Drei Klimazonen unter einem Dach

Geplant ist ein Gewächshaus mit unterschiedlichen Raumhöhen und Klimabedingungen. Damit sollen jeweils geeignete Bedingungen für verschiedene Pflanzensammlungen geschaffen werden.

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Ein zentraler Eingangsbereich verbindet drei Klimazonen miteinander.

Nach Angaben des Architekten Friedhelm Haas soll so ein Ort entstehen, der botanische Vielfalt bewahrt, Wissen vermittelt und Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Pflanzenwelten näherbringt.

Vom Interimsstandort zum dauerhaften Schaugewächshaus

Ursprünglich ist das Gebäude zunächst als Zwischenlösung für Pflanzen aus Planten un Blomen vorgesehen.

Langfristig soll daraus jedoch ein dauerhafter Bildungs- und Ausstellungsort werden. Botanischer-Garten-Direktor Dominik Begerow sieht darin neue Möglichkeiten, bislang verborgene Sammlungen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Neben der Vielfalt tropischer und subtropischer Pflanzen sollen dabei auch ihre Anpassungen an verschiedene Lebensräume vermittelt werden.

Hohe technische Anforderungen an das Gebäude

Die Umsetzung übernimmt Gebäudemanagement Hamburg.

Geschäftsführerin Mandy Hermann verweist auf die besonderen Anforderungen des Projekts. Das Gebäude müsse unterschiedliche klimatische, technische und betriebliche Bedingungen erfüllen und gleichzeitig Voraussetzungen für eine spätere Forschungsnutzung bieten.

Die Planung sei deshalb eng mit der Universität Hamburg abgestimmt worden.

Fertigstellung für Sommer 2028 geplant

Die Kosten für das neue Schaugewächshaus belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.

Nach derzeitiger Planung soll das Gebäude bis zum Sommer 2028 fertiggestellt sein.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Hamburg/Veröffentlicht am 25.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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