Hamburg startet HUUS für flexible Fahrten zur Bahn

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Mit HUUS startet am 14. April in Hamburg ein neues privates On-Demand-Angebot, das vor allem in Randlagen für eine bequeme und verlässliche Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sorgen soll. Unter dem Namen „Na Huus, to de Bahn“ ermöglichen Hansa-Taxi und Freenow by Lyft Fahrten zum Festpreis von 6 Euro zwischen der eigenen Wohnadresse und ausgewählten U- und S-Bahn-Stationen. Besonders relevant ist das Angebot für die Abend- und Nachtstunden.

Der Service richtet sich an Menschen in Hamburg, die innerhalb der festgelegten Bediengebiete wohnen und eine unkomplizierte, digitale sowie preisgünstige Verbindung zum Schnellbahnnetz nutzen möchten. Die Buchung ist über die Apps von Hansa-Taxi und Freenow by Lyft möglich.

Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks erklärte, mit HUUS entstehe ein flexibles Mobilitätsangebot für Zeiten und Stadtteile, in denen der klassische öffentliche Nahverkehr an Grenzen stoße. Das gelte insbesondere für Randzeiten und weniger dicht erschlossene Quartiere, in denen bislang keine vergleichbaren On-Demand-Dienste verfügbar seien. Das Projekt solle Menschen zuverlässig von der Haustür zur Bahn bringen und zugleich auch spät am Abend einen sicheren und bezahlbaren Heimweg ermöglichen. Aus seiner Sicht ergänzt das Pilotprojekt einen modernen und vernetzten ÖPNV sinnvoll.

Der Festpreis von 6 Euro gilt für direkte Fahrten ohne Zwischenhalte zwischen einer festen Privatadresse im Bediengebiet und einer beteiligten U- oder S-Bahn-Station. Die Buchung und Bezahlung erfolgen digital in den jeweiligen Apps. Bei Hansa-Taxi kann zusätzlich auch bar oder mit Karte gezahlt werden.

Alexander Mönch, Präsident von Freenow Deutschland und Österreich, betonte, das Ziel bestehe darin, urbane Mobilität möglichst effizient und zugänglich zu gestalten. Mit HUUS werde die bekannte Lücke der letzten Meile geschlossen. Zugleich zeige das Projekt, dass die intelligente Einbindung von Taxis in den Linienbedarfsverkehr einen konkreten Nutzen für Menschen in den Außenbezirken schaffen könne. Durch die Integration in die App werde der Wechsel zwischen Schiene und Straße vereinfacht und ein praktischer Beitrag zur Mobilitätswende in Hamburg geleistet.

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Rechtlich ist HUUS als Linienbedarfsverkehr eingeordnet. Erstmals werden dabei gezielt bereits vorhandene Taxi-Fahrzeuge für diesen Zweck genutzt. So entsteht ein zusätzliches Mobilitätsangebot, ohne weitere Fahrzeuge auf Hamburgs Straßen zu bringen. Gleichzeitig steigt die Auslastung der bestehenden Taxiflotte. Finanziert wird das Angebot eigenwirtschaftlich durch die beteiligten Projektpartner.

Jan Weber vom Vorstand von Hansa-Taxi verwies darauf, dass das Unternehmen seit mehr als fünf Jahrzehnten die Mobilität in Hamburg rund um die Uhr absichern wolle. Entsprechend begrüße man die Möglichkeit, nun auch einen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. HUUS ergänze und verdichte den klassischen Linienverkehr in den Randgebieten. Die Fahrzeuge warteten an den Bushaltestellen ausgewählter Bahnhöfe, seien mit entsprechenden HUUS-Hinweisen gekennzeichnet und brächten Fahrgäste über Strecken von bis zu rund drei Kilometern ans Ziel. Dabei solle der Service bezahlbar, zuverlässig und ohne Umwege funktionieren.

Verfügbar ist HUUS von Sonntag bis Donnerstag in der Regel zwischen 21:00 Uhr und 00:30 Uhr. An Freitagen, Samstagen und an Abenden vor Feiertagen kann das Angebot von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr genutzt werden.

Zum Start deckt das Projekt ausgewählte Gebiete im Hamburger Westen, Nordosten und Südosten ab. Dazu gehören unter anderem Stationen wie Blankenese, Rissen, Poppenbüttel und Bergedorf. Die Gebiete wurden gezielt dort ausgewählt, wo ein erkennbarer Bedarf besteht und die Anbindung bislang begrenzt ist. Zudem handelt es sich um Bereiche, die von anderen Angeboten bisher nicht versorgt werden. HUUS ist zunächst als Pilotprojekt angelegt. Geprüft werden sollen Nutzung und Akzeptanz, um anschließend über eine mögliche Ausweitung auf weitere Stadtteile zu entscheiden.

Mit HUUS will Hamburg die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel stärken und den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr verbessern. Das Angebot kann dazu beitragen, die Abhängigkeit vom eigenen Auto zu verringern und auch mit kleinerem Budget sichere Fahrten bis zur Haustür oder zur Bahnstation zu ermöglichen.

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Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Hamburg/Veröffentlicht am 13.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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