Vom 5. bis 7. Juni 2026 rückt das HanseKulturFestival erneut in den Mittelpunkt des Lübecker Stadtlebens. Im historischen Seefahrerviertel soll ein offenes und kreatives Festival für alle entstehen, die sich mit der Stadt verbunden fühlen. Das Konzept lebt von Begegnungen, kulturellen Entdeckungen und einer besonderen Atmosphäre, die stark von der Nachbarschaft geprägt ist. Organisiert wird das Festival von der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Possehl-Stiftung.
LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas machte deutlich, dass das HanseKulturFestival für das Team eine Herzensangelegenheit sei. Für 2026 sei die Rückkehr an den Ort besonders bedeutend, an dem die Veranstaltung einst begonnen habe. Das Seefahrerviertel biete mit seinen verwinkelten Gängen, Innenhöfen und der Nähe zum Wasser genau den Rahmen, der das Festival auszeichne. Besucherinnen und Besucher könnten dort kreative Vielfalt, besondere Begegnungen und ein typisches Lübecker Lebensgefühl erleben. Er empfahl, sich ohne festen Plan durch das Quartier treiben zu lassen, Neues zu entdecken und die Stadt aus ungewohnter Perspektive wahrzunehmen.
Das Festivalgelände erstreckt sich rund um die Seefahrerkirche St. Jakobi auf der nördlichen Altstadtinsel. Es umfasst die Untertrave mit den Hafenschuppen, den Koberg, das Europäische Hansemuseum sowie den Werkhof an der Kanalstraße. Das Quartier wird von Anwohnerinnen und Anwohnern, Vereinen, Kulturschaffenden, Geschäften und gastronomischen Betrieben mit viel Einsatz gestaltet und vorbereitet. Auf dem Programm stehen über drei Tage hinweg Musik, Tanz, Akrobatik, Straßentheater, Kunst, Führungen, Angebote für Kinder und kulinarische Erlebnisse. So verwandelt sich das Seefahrerviertel in eine große Bühne, die Lebensfreude und Gastfreundschaft ausstrahlt.
Bereits jetzt zeichnen sich zahlreiche Programmpunkte ab. In Straßen, Hinterhöfen und auf Plätzen soll gefeiert und musiziert werden, ebenso an der Kaikante im Hansahafen. Viele kleinere Kulturangebote sind entlang des Weges geplant und folgen oft keinem festen Zeitplan. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Idee, entspannt durch das Viertel zu ziehen und das Angebot spontan zu entdecken. Die Große Burgstraße wird zur zentralen Achse des Festivals, während der Koberg Raum für Straßenkunst, Tanz, Gaukelei und Zauberei bietet. In der Glockengießerstraße ist ein Straßenfest mit langer Tafel, Musik und Kunst vorgesehen.
Auch der Rosenplatz an der Ecke Rosenstraße, Rosenpforte und Wakenitzmauer soll Teil des Festivalgeschehens werden. Dort entsteht mit der „KiezBeatz“-Bühne ein Ort zum Verweilen, ergänzt durch mobiles Mobiliar, Angebote aus der lokalen Gastronomie und kreative DIY-Workshops. Das Europäische Hansemuseum öffnet ebenfalls seine Flächen für das Festival: Die Dachterrasse ist als entspannte Lounge vorgesehen, der Innenhof wird zur Musikbühne und auf der Grünfläche an der Kleinen Burgstraße schlägt das Hansevolk zu Lübeck mit historischen Ständen sein Lager auf.
Am Hansakai plant der Museumshafen e.V. eine maritime Meile mit mittelalterlich geprägtem Ambiente. Vor dem Burgtor wird der Geschichtserlebnisraum sein Lager errichten. Die Musik- und Kunstschule beteiligt sich mit kleinen Konzerten und Mitmachaktionen sowohl in Schuppen 6 als auch in ihren Räumen in der Kanalstraße. Darüber hinaus entwickelt sich die Engelsgrube zur Vereinsmeile, getragen von vielen Aktivitäten aus der Nachbarschaft.
Kulinarisch sollen Street-Food-Trucks im gesamten Festivalbereich präsent sein. Zusätzlich möchten einige Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser öffnen und Gäste mit selbstgemachten Speisen bewirten. Weitere Programmpunkte befinden sich derzeit in Vorbereitung und sollen das Erlebnis im Seefahrerviertel weiter bereichern.
Im Zusammenhang mit der Veranstaltung wird es im Festivalgebiet Straßensperrungen sowie Einschränkungen beim Parkraum und im Lieferverkehr geben. Genauere Informationen dazu sollen in Kürze veröffentlicht werden. Für Rückfragen steht das Festivalbüro bereits jetzt per E-Mail unter hkf@luebeck-tourismus.de oder telefonisch unter 0451-4091941 zur Verfügung.
Das HanseKulturFestival geht auf die Begeisterung rund um den Internationalen Hansetag 2014 in Lübeck zurück. Damals entstand der Wunsch, ein vergleichbares Altstadtfest in kleinerem Rahmen regelmäßig stattfinden zu lassen. Seitdem wird alle zwei Jahre an drei Tagen im Juni in einem der Lübecker Altstadtquartiere gefeiert. Charakteristisch für das Festival sind zahlreiche kleine Bühnen sowie individuelle gastronomische Angebote aus der Region. Stationen der vergangenen Jahre waren 2016 das Seefahrerviertel rund um St. Jakobi, 2018 das Aegidien-Quartier, 2022 das Dom-Viertel und 2024 das Gründungsviertel rund um St. Marien.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Lübeck/Veröffentlicht am 09.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.