Köln bietet Naturführungen und Herbstaktionen an

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Im Oktober bietet die Stadt Köln mehrere Veranstaltungen rund um Natur, Botanik, Umweltbildung und Stadtgeschichte an. Das Programm reicht von kurzen Feierabendführungen im Botanischen Garten über Kreativ-Workshops bis hin zu einem mittelalterlichen Gutsfest auf Gut Leidenhausen.

Ein Teil der Angebote ist kostenlos, für einige Führungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Feierabendrundgang durch den Botanischen Garten

Den Auftakt macht am Dienstag, 6. Oktober 2026, ein botanischer Feierabendrundgang durch die Flora und den Botanischen Garten.

Dr. Birgit Werner vom Führungsservice des Fördervereins „Freundeskreis Botanischer Garten“ nimmt Interessierte mit auf eine rund 45-minütige Führung durch unterschiedliche Bereiche des Gartens sowie dessen Pflanzen- und Tierwelt.

Treffpunkt ist um 18 Uhr am Haupteingang der Flora am Alter Stammheimer Weg in Köln-Riehl. Die Führung findet bei jeder Witterung statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist bis zum 29. September erforderlich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Kreativ-Workshop im „Wald der Zukunft“

Am Sonntag, 11. Oktober, findet von 11 bis 16 Uhr im Haus des Waldes auf Gut Leidenhausen ein weiterer Termin der Workshop-Reihe „Lebendiges Museum“ statt.

Hintergrund ist die für 2027 geplante neue Ausstellung „Wald der Zukunft“. Sie beschäftigt sich unter anderem mit nachhaltiger Waldnutzung und der Beziehung zwischen Stadtbevölkerung und Wald.

Gemeinsam mit dem ökoRAUSCH Think Tank entstehen kreative Angebote mit Natur- und Upcycling-Materialien. Je nach Termin richten sich die Workshops an Erwachsene oder Kinder.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Führung durch die Tropenwelt

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober, widmet sich eine Führung im Botanischen Garten den besonderen Anpassungsstrategien tropischer Pflanzen.

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Arne Seringer vom Botanischen Garten führt die Teilnehmenden ab 11 Uhr durch die neuen Schaugewächshäuser. Dabei geht es beispielsweise darum, warum viele Tropenbäume erst in großer Höhe Äste bilden, Pflanzen unterhalb der Baumkronen besonders große Blätter besitzen oder wachsartige Blattoberflächen Regenwasser gezielt ableiten.

Die Teilnahme kostet sieben Euro für Erwachsene. Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie weitere berechtigte Gruppen zahlen vier Euro.

Eine Anmeldung ist bis zum 4. Oktober notwendig.

Mittelalterfest mit Kürbisschnitzen

Am Samstag, 24. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober, verwandelt sich Gut Leidenhausen jeweils von 11 bis 17 Uhr in einen mittelalterlichen Veranstaltungsort.

Das Umweltbildungszentrum Leidenhausen, der NABU Köln, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Bienenzuchtverein Porz laden zu einem Fest mit Rittern, Kräuterfrauen, altem Handwerk, Stockbrotbacken und Kürbisschnitzen ein.

Kinder und Erwachsene können außerdem an herbstlichen Kreativaktionen teilnehmen oder in mittelalterlichen Kostümen erscheinen. Schnitzkürbisse werden vor Ort verkauft.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Anfahrt mit dem Auto gelten besondere Regelungen, da reguläre Zufahrtsgenehmigungen der Stadt an diesem Tag ausgesetzt sind.

Weihrauch, Myrrhe und andere Ritualpflanzen

Am Sonntag, 25. Oktober, steht im Botanischen Garten eine weitere Führung auf dem Programm.

Unter dem Titel „Kostbarkeiten aus dem Orient“ lernen die Teilnehmenden Pflanzen kennen, aus denen Weihrauch, Myrrhe, Harze und Balsame gewonnen werden.

Silvia Vermeulen vom Freundeskreis des Botanischen Gartens erläutert ab 11 Uhr sowohl die botanischen Eigenschaften als auch die Geschichte dieser Pflanzen und deren traditionelle Verwendung.

Die Teilnahme kostet sieben Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie weitere berechtigte Gruppen.

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Eine Anmeldung ist bis zum 18. Oktober erforderlich.

Führung über den Ostfriedhof

Zum Monatsende richtet sich der Blick auf den Kölner Ostfriedhof.

Friedhofsmeister Dieter Barbian führt am Freitag, 30. Oktober, ab 13 Uhr durch das Gelände. Dabei werden nicht nur heutige Bestattungsformen vorgestellt, sondern auch historische Spuren.

Auf dem Friedhof befinden sich unter anderem Gräber aus der Jungsteinzeit. Außerdem geht es um Naturwald-, Wahl- und Baumgräber.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Geschichte des Geländes während des Zweiten Weltkriegs. Auf einem Bereich, der damals noch nicht zum Friedhof gehörte, befand sich ein Zwangsarbeiterlager. Daran erinnert heute ein Denkmal des Künstlers Joseph Höntgesberg.

Die Führung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Naturangebote auf Gut Leidenhausen

Auch darüber hinaus bietet das Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen regelmäßig Veranstaltungen und Naturerlebnisse für unterschiedliche Altersgruppen an.

Informationen zu den einzelnen Terminen, Zielgruppen und Anmeldemöglichkeiten stellen die jeweiligen Veranstalter online bereit.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln/Veröffentlicht am 15.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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