Zum Beginn des neuen Schuljahres in Köln machen die Stadt und ihre Partnerinnen und Partner auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern im Straßenverkehr aufmerksam. Gerade für Schulanfängerinnen und Schulanfänger sind die ersten Wochen nach den Ferien eine Herausforderung.
Der „Arbeitskreis Sicherheit im Straßenverkehr“ ruft deshalb erneut zu mehr Rücksicht gegenüber Schülerinnen und Schülern auf. In dem Expertenkreis arbeiten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Polizei Köln, der Verkehrswacht Köln sowie verschiedener städtischer Ämter zusammen.
Plakatkampagne ruft zu Rücksicht auf
Begleitend zum Schulstart startet die Stadt Köln mehrere Aktionen. Von Dienstag, 1. September, bis Montag, 14. September 2026, wird die Plakatkampagne „Aufgepasst! Für die Sicherheit der Kinder“ stadtweit auf 160 großformatigen Werbeanlagen gezeigt.
Parallel erinnert die Dooring-Kampagne „Rücksicht mit Rückblick“ bis Montag, 7. September, auf rund 110 Werbeflächen an die Gefahr beim Öffnen von Autotüren. Damit sollen Autofahrerinnen und Autofahrer dafür sensibilisiert werden, vor dem Aussteigen auf Radfahrende und andere Verkehrsteilnehmende zu achten.
Banner und Haltestellenanzeigen informieren
Auch die Verkehrswacht Köln und die KVB beteiligen sich an den Maßnahmen. Rund 70 Banner mit dem Hinweis „Augen auf! – Schule hat begonnen“ appellieren an Autofahrerinnen und Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren.
Zusätzlich nutzt die KVB ihre dynamischen Fahrgastinformationen an Haltestellen, um auf den Schulbeginn hinzuweisen. Verkehrsteilnehmende werden dort gebeten, besonders an Ampeln, Zebrastreifen, Überwegen und Kreuzungen auf Kinder zu achten.
Ordnungsamt kontrolliert Tempo und Falschparker
Das Ordnungsamt der Stadt Köln begleitet den Schulstart erneut mit Kontrollen des ruhenden und fließenden Verkehrs. Vor vielen Schulen und Kindergärten gilt bereits Tempo 30. Die Einhaltung wird mit stationären und semistationären Messanlagen überwacht.
Zusätzlich finden täglich mobile Tempokontrollen an wechselnden Schulstandorten statt. Diese werden eng mit der Polizei abgestimmt. Nach der Schwerpunktaktion bis Anfang Oktober sollen die Kontrollen in Schulnähe im Rahmen der regulären Tempomessungen fortgesetzt werden.
Falschparken gefährdet Kinder
Neben zu hoher Geschwindigkeit sieht die Stadt auch falsch abgestellte Fahrzeuge als großes Risiko. Sie können Kindern und Autofahrenden die Sicht nehmen und dadurch gefährliche Situationen verursachen.
Vor Schulen gibt es deshalb häufig Halteverbotszonen. Sie sollen die Übersicht verbessern und Unfälle durch unachtsam geöffnete Fahrzeugtüren verhindern. Wer dort hält oder parkt, muss mit Verwarn- oder Bußgeldern rechnen.
Besonders achtet das Ordnungsamt auf Fahrzeuge, die in Eckbereichen parken. Gerade für Kindergartenkinder und Grundschülerinnen und Grundschüler können solche Sichtbehinderungen gefährlich werden. Verstöße sollen konsequent geahndet werden; gegebenenfalls können Fahrzeuge auch abgeschleppt werden.
Geschwindigkeitsanzeigen vor neun Schulen
Ergänzend setzen Stadt und Verkehrswacht auf Geschwindigkeitsanzeigetafeln. Vier Wochen lang werden solche Anlagen vor insgesamt neun Schulen in allen Stadtbezirken installiert.
Die Tafeln messen die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge und zeigen sie per LED-Signal an. Zusammen mit einem Symbolbild sollen sie Verkehrsteilnehmende zu einer angepassten Fahrweise anregen.
Die Geräte werden von den Verkehrskadetten der Verkehrswacht Köln betreut und installiert. An den linksrheinischen Schulen gehen sie ab Dienstag, 1. September, für vier Wochen in Betrieb. Rechtsrheinisch startet die Aktion aus Kapazitätsgründen am 16. September.
Diese Schulen sind beteiligt
Die Geschwindigkeitsanzeigetafeln werden an mehreren Schulen eingesetzt. Dazu gehören die GGS Zwirnerstraße in der Innenstadt, die GGS Godorfer Straße in Immendorf, die GGS Breslauer Straße in Weiden, die Montessori-Grundschule Am Pistorhof am Standort Frohnhofstraße in Ehrenfeld, die GGS Neusser Straße in Weidenpesch, die Freie Waldorfschule Weichselring in Chorweiler, die GGS Humboldtstraße in Porz, die GGS Europaring in Neubrück und die KGS Alte Wipperfürther Straße in Mülheim.
Aktionen für i-Dötzchen
Von Mittwoch, 2. September, bis Freitag, 4. September 2026, machen Variotafeln unter dem Hinweis „i-Dötzchen unterwegs“ auf Schulkinder im Straßenverkehr aufmerksam. Die Verkehrshinweistafeln sind so positioniert, dass auch ortsfremde Verkehrsteilnehmende erreicht werden, die nach Köln einfahren.
Am Freitag, 4. September, findet zudem eine Denk- und Dankzettelaktion an der KGS Zugweg statt. Die Polizei führt diese Präventionsaktion ab 7.30 Uhr gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern durch. Die Kinder sprechen Verkehrsteilnehmende persönlich an und appellieren mit Denk- und Dankzetteln an mehr Rücksicht.
Auftaktveranstaltung mit Hänneschen-Theater
Ebenfalls am Freitag lädt die Verkehrswacht Köln gemeinsam mit dem Arbeitskreis Verkehrserziehung der Kölner Schulen zur Auftaktveranstaltung „Augen auf! Schule hat begonnen“ ein.
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr in der Mathilde-von-Mevissen-Grundschule in Köln-Nippes. Traditionell gehört eine Aufführung des Hänneschen-Theaters dazu. Hänneschen und seine Freunde zeigen den Kindern, warum Aufmerksamkeit auf dem Schulweg wichtig ist. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge der Schülerinnen und Schüler.
Hinweise für Eltern von Schulanfängerinnen und Schulanfängern zum sicheren Schulweg stellt die Stadt Köln online bereit.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin/Veröffentlicht am 31.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.