Mobile Betreuung von Toiletten: Pilotprojekt gestartet

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Das Pilotprojekt zur mobilen Betreuung öffentlicher Toiletten in Friedrichshain-Kreuzberg, das vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie dem Dienstleister Wall GmbH initiiert wurde, ist nun gestartet. Es umfasst die Toilettenanlagen im Bereich des Görlitzer Parks bis hin zum Kottbusser Tor und zur Warschauer Brücke. Finanziert durch das Maßnahmenpaket des Berliner Sicherheitsgipfels, zielt das Projekt darauf ab, die öffentlichen Toiletten in den sozial belasteten Gebieten, die stark durch Drogenkonsum beansprucht werden, wieder allgemein nutzbar zu machen und deren Zustand zu erhalten. In der ersten Phase des Projekts werden fünf Toiletten überwacht.

Vier Mitarbeiter des neuen Teams sind täglich in zwei Schichten unterwegs, um die Toiletten im Görlitzer Park, in der Wiener Straße und der Falckensteinstraße zu kontrollieren. Ihre Aufgaben umfassen die Überprüfung der Nutzbarkeit und des Hygienestandards der Anlagen. Nutzer, die sich nicht an die Regeln halten, werden freundlich aufgefordert, die Toiletten zu verlassen. Sollte dies nicht ausreichen, wird versucht, die Situation durch zusätzliche Unterstützung zu entschärfen. Außerdem werden die Personen auf alternative Standorte verwiesen. Defekte und größere Verschmutzungen werden über eine App an Wall gemeldet, während kleinere Probleme sofort vor Ort behoben werden. Auch Sperrmüll im direkten Umfeld der Toiletten wird umgehend entfernt. Das Team ist in das Parkmanagement integriert.

Das Bezirksamt und die Senatsverwaltung haben beschlossen, das Pilotprojekt zunächst für zwei Jahre durchzuführen. Die Finanzierung des Projekts erfolgt bis Ende 2025 durch Mittel des Sicherheitsgipfels vom September 2023, die insgesamt etwa 1,6 Millionen Euro umfassen.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin/ Veröffentlicht am 05.08.2024

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