Neue Brücke verbindet HafenCity und Rothenburgsort

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Hamburg hat mit der Fuß- und Radwegbrücke Entenwerder eine neue direkte Verbindung zwischen der HafenCity und Rothenburgsort eröffnet. In unmittelbarer Nähe der U- und S-Bahnstation Elbbrücken schafft das Bauwerk neue Wege für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende.

Die Brücke soll aktive Mobilität fördern und die Stadtteile besser miteinander vernetzen. Zugleich eröffnet sie neue Perspektiven auf die Elbbrücken, den Oberhafenkanal und die umliegenden Quartiere.

135 Meter langes Bauwerk über dem Oberhafenkanal

Die Brücke Entenwerder ist rund 135 Meter lang und hat eine Stützweite von 75 Metern. Damit zählt sie zu den größten Bauwerken ihrer Art in Hamburg.

Sie führt über die Mündung des Oberhafenkanals in die Elbe und wurde von der Billebogen Entwicklungsgesellschaft für die Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende realisiert. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Programms „Stadt und Land“.

Verbindung für klimafreundliche Mobilität

Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks sieht in der neuen Brücke ein starkes Signal für die Mobilitätswende, lebenswerte Quartiere und moderne Stadtentwicklung. Hamburg sei mit fast 2.500 Brücken Europas Brückenhauptstadt. Mit der Entenwerder Brücke würden HafenCity und Rothenburgsort nun direkt und klimafreundlich verbunden.

Auch Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, bewertet die Brücke als konkreten Fortschritt für den Alltag. Sie ermögliche schnellere, sicherere und unkompliziertere Wege und mache Fuß- und Radverkehr attraktiver.

Rothenburgsort erhält neuen Zugang zur U-Bahn

Für den Bezirk Hamburg-Mitte hat die neue Verbindung besondere Bedeutung. Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer verweist darauf, dass das südliche Rothenburgsort damit erstmals seit 1943 wieder einen Zugang zur U-Bahn erhält.

Als nächster Schritt sollen die Wegeverbindungen im Elbpark Entenwerder verbessert werden. Unter anderem ist geplant, den Weg zwischen der neuen Brücke und der bestehenden Brücke am Alexandrastieg auf vier Meter zu verbreitern. So sollen zusätzliche Fuß- und Radverkehrsströme sicher aufgenommen werden.

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Brücke soll auch Aufenthaltsort sein

Nach Einschätzung der Billebogen Entwicklungsgesellschaft verbindet die neue Brücke nicht nur zwei Stadtteile, sondern schafft auch einen Ort der Begegnung. Geschäftsführer Dr. Andreas Kleinau hebt hervor, dass die Brücke durch neue Blicke und Perspektiven selbst zu einem Erlebnis werde.

Damit soll sie nicht nur als Verkehrsweg dienen, sondern auch als Aufenthaltsort, der Alltagswege aufwertet.

Bau begann im Februar 2025

Entworfen wurde die Brücke von den Architekturbüros schlaich bergermann partner und von Gerkan, Marg und Partner. Der Baustart erfolgte im Februar 2025.

Die Brückensegmente wurden auf der nahegelegenen Peute montiert und im September 2025 in einem präzisen ingenieurtechnischen Verfahren eingehoben. Anschließend wurde das Bauwerk fertig ausgebaut und an die umliegenden Wege angeschlossen.

Radroute durch den Elbpark

Die Wegeführung sieht vor, dass Radfahrende den Elbpark Entenwerder im Nordosten auf kurzem Weg durchqueren und am Alexandrastieg an die Radroute 2 zwischen Eidelstedt und Bergedorf anschließen.

Der direkte Weg durch den Elbpark Entenwerder bleibt weiterhin Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten.

Freiräume werden weiterentwickelt

Nach der Fertigstellung der Brücke sollen auch die umliegenden Freiräume weiterentwickelt werden. Der Elbpark Entenwerder bildet künftig den Schlusspunkt des Alster-Bille-Elbe-Grünzugs.

An der Uferzone der Elbbrücken ist außerdem der neue „Park Zweibrücken“ geplant. Dort sollen rund 70 neue Bäume gepflanzt werden.

Nachbarschaftsfest zur Eröffnung

Am 12. September 2026 findet von 13 bis 17 Uhr ein Nachbarschaftsfest zur Eröffnung auf der Brücke Entenwerder statt. Der Eintritt ist frei.

Die Brücke ist rund 6,50 Meter breit. Davon entfallen vier Meter auf einen Zweirichtungsradweg und 2,50 Meter auf den Fußweg. Das Bauwerk besteht aus Stahl, wiegt rund 370 Tonnen und ist auf eine geplante Nutzungsdauer von etwa 100 Jahren ausgelegt.

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Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Hamburg/Veröffentlicht am 07.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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