In Köln ist der Startschuss für die Umsetzung des städtischen Straßenbaumkonzeptes gefallen. Ab der Pflanzperiode 2025/26 sollen mithilfe des KfW-Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zusätzlich 500 Bäume in allen Stadtbezirken gepflanzt werden. Für die Innenstadt bedeutet dies 62 neue Standorte.
Ein Teil dieser Pflanzungen betrifft die Brüsseler Straße zwischen Richard-Wagner-Straße und Aachener Straße, wo fünf neue Straßenbäume gesetzt werden. Die Finanzierung in Höhe von 75.000 Euro übernimmt die Kölner Grün Stiftung. Mit dieser Zuwendung verfolgt die Stiftung das Ziel, die Aufheizung innerstädtischer Bereiche zu verringern und die Stadt bei der Begrünung tatkräftig zu unterstützen. Die Bezirksvertretung Innenstadt nahm die Spende in ihrer Sitzung am 2. September 2025 an.
Die Umsetzung erfolgt nach den Prinzipien des Modellprojekts „Wasser muss zum Baum“. Dieses Projekt entwickelt neue Standards, damit Bäume in dicht bebauten Straßenlagen besser mit Hitze, Trockenheit und Starkregen umgehen können. Zum Einsatz kommen verbesserte Pflanzsubstrate sowie Techniken, mit denen Regenwasser direkt in die Baumgruben geleitet wird. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen die Pflanzpraxis in Köln dauerhaft verbessern.
Das Straßenbaumkonzept der Stadt sieht insgesamt vor, mehr Grünflächen zur Anpassung an den Klimawandel zu schaffen. Dafür wurden Straßen ohne Bepflanzung auf ihre Eignung untersucht. Das Ergebnis: stadtweit 1.933 neue mögliche Baumstandorte, davon 150 allein in der Innenstadt.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln/Veröffentlicht am 04.09.2025