Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat 14 Grundschulen als „NRW-Sportgrundschulen“ ausgezeichnet. Die Zertifizierung gilt zum Beginn des Schuljahres 2026/2027.
Mit dem Zertifikat werden Schulen gewürdigt, die Bewegung und Sport besonders stark in ihren Schulalltag einbinden. Außerdem sollen sie sportliche Talente früh erkennen, gezielt fördern und eng mit Sportvereinen sowie weiteren Partnern des organisierten Sports zusammenarbeiten.
Bewegung soll früh gefördert werden
Mit der Auszeichnung will das Land die sportliche Förderung bereits im Grundschulalter stärken. Kinder sollen unabhängig von ihrem Leistungsniveau Freude an Bewegung entwickeln und gleichzeitig die Möglichkeit erhalten, eigene sportliche Talente zu entdecken.
Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können über die Zusammenarbeit von Grundschulen, NRW-Sportschulen und Sportvereinen an bestehende Strukturen des organisierten Sports herangeführt werden. Ziel ist eine kontinuierliche Begleitung auf ihrem weiteren sportlichen Weg.
Die Sportgrundschulen sind Teil der Landesstrategie, Bewegung und Sport an Schulen weiter auszubauen. Zugleich ist die frühe Förderung von Kindern und Jugendlichen ein Bestandteil des Konzepts der Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele.
Sport stärkt auch soziale Kompetenzen
Staatssekretär Dr. Urban Mauer betont, dass Bewegung und Sport ein wichtiger Teil von Schule seien. Sportunterricht und ergänzende Angebote sollten Kindern Freude an Bewegung vermitteln und zugleich ihre sozial-emotionalen Kompetenzen stärken.
Im Sport lernten Kinder nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch Selbstregulation, Teamarbeit und Konfliktfähigkeit. Diese Kompetenzen seien wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bildungsweg.
Die zertifizierten Schulen hätten Sport- und Bewegungsangebote fest in den Alltag integriert. Außerdem entdeckten sie besondere Talente, förderten diese gezielt und bereiteten den Übergang in weiterführende NRW-Sportschulen vor.
Zusätzliche Angebote und Wettbewerbe
Staatssekretärin Andrea Milz hebt hervor, dass die ausgezeichneten Grundschulen unter anderem mit zusätzlichen Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten überzeugten.
Dazu kommen regelmäßige Maßnahmen zur Talentidentifikation, die Teilnahme an regionalen oder überregionalen Schulsportwettbewerben und die Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen.
Diese Schulen wurden ausgezeichnet
Vor den Sommerferien waren die 90 Kooperationsgrundschulen der insgesamt 18 NRW-Sportschulen eingeladen worden, sich um die Zertifizierung zu bewerben. Eine Auswahlkommission bewertete die Bewerbungen nach festgelegten Kriterien.
Ausgezeichnet wurden zunächst diese 14 Grundschulen:
- Wilhelm-Oberhaus-Schule, Herford
- GSV Wellensiek-Hoberge-Uerentrup, Bielefeld
- Regenbogenschule, Bochum
- Grundschule Dahlhausen, Bochum
- Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Bochum
- KGS Bernhardschule, Bonn
- Regenbogenschule, Dormagen
- GGS Otfried Preußler, Duisburg
- Grundschule Krähenbüschken, Mülheim an der Ruhr
- Hölterschule, Mülheim an der Ruhr
- GGS Beckrath, Mönchengladbach
- GGS Bergisch Neukirchen, Leverkusen
- GGS Theodor-Fontane, Leverkusen
- Grundschule Weyer, Solingen
Die Auszeichnung erfolgte durch die Staatskanzlei gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen.
Kooperation mit Vereinen und Verbänden
Die NRW-Sportschulen haben an ihren Standorten jeweils Kooperationen mit fünf Grundschulen aufgebaut. Dadurch sollen Kinder frühzeitig qualifizierte zusätzliche Bewegungs- und Sportangebote erhalten.
Sportlehrkräfte sowie Trainerinnen und Trainer übernehmen dabei eine wichtige Rolle. Sie sollen Talente erkennen, sportlich begabte Kinder an geeignete Vereine vermitteln und sie gemeinsam auf ihrem weiteren Weg begleiten.
Förderweg von der Grundschule bis zum Leistungssport
Nach Angaben der Landesregierung besteht damit an wichtigen Leistungssportstandorten in Nordrhein-Westfalen eine Förderstruktur, die bereits in der Grundschule beginnt.
Sie soll Kindern Zugang zu qualifizierten Sportangeboten eröffnen. Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können so einen durchgängigen Weg von der Grundschule über den Verein bis hin zur weiteren schulischen und leistungssportlichen Förderung einschlagen.
Weitere Zertifizierungsrunde geplant
Aufgrund zahlreicher weiterer Bewerbungen von Kooperationsgrundschulen ist voraussichtlich im Herbst eine weitere Zertifizierungsrunde für „NRW-Sportgrundschulen“ geplant.
Damit dürfte die Zahl der zertifizierten Schulen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Monaten weiter steigen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land NRW/Veröffentlicht am 07.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.