Rund um die Frankfurter Buchmesse verwandelt sich die Innenstadt im Oktober erneut in eine große Lesebühne. Beim Lesefest „Open Books“ präsentieren vom 6. bis 10. Oktober rund 200 Autorinnen und Autoren ihre neuen Bücher. Geplant sind 145 Veranstaltungen mit Titeln aus knapp 90 Verlagen.
Das Festival findet 2026 zum 18. Mal statt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Gastland der Frankfurter Buchmesse Tschechien. Auch die tschechische Hauptstadt Prag, die Partnerstadt Frankfurts ist, erhält einen eigenen Programmpunkt.
Bis auf die Eröffnungsveranstaltung sind alle Termine kostenlos.
Eröffnung mit Buchpreisträger und weiteren Gästen
Den Auftakt bildet am Dienstag, 6. Oktober, eine Eröffnungsgala mit dem Blauen Sofa in der Deutschen Nationalbibliothek.
Mit dabei sind die Trägerin oder der Träger des Deutschen Buchpreises 2026, der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff, die Historikerin Andrea Wulf und der Schriftsteller Ingo Schulze.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen „Literatur im Römer“, „Debüts im Römer“, das Kinderprogramm „Open Books Kids“ sowie der abschließende Frankfurt-Abend in der Volksbühne.
Zahlreiche bekannte Autoren im Programm
Das diesjährige Programm bringt zahlreiche bekannte Namen nach Frankfurt. Erwartet werden unter anderem Charlotte Link, Martin Suter, Frauke Brosius-Gersdorf, Helga Schubert, Elke Heidenreich, Jan Weiler, Cornelia Funke und Shida Bazyar.
Auch Yáng Shuāng-zǐ, Düzen Tekkal, Eva Menasse, Meron Mendel, Saba-Nur Cheema, Angelika Klüssendorf, Lukas Bärfuss und Edgar Selge gehören zum Programm.
Weitere Gäste sind Reinhold und Diane Messner, Carolin Emcke, Dana Vowinckel, Lutz Seiler, Nele Neuhaus, Omid Nouripour, Ahmad Mansour und der diesjährige Friedenspreisträger Philipp Sands.
Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig hebt die Vielfalt des Programms hervor. Besucherinnen und Besucher könnten sich vor ihrer eigenen Bücherauswahl für den Herbst einen persönlichen Eindruck von zahlreichen Neuerscheinungen und ihren Autoren verschaffen.
Festivalleiterin Sonja Vandenrath verweist besonders auf das umfangreiche Sachbuchprogramm und wichtige Neuerscheinungen der deutschsprachigen Literatur.
16 Romane bei „Literatur im Römer“
Ein fester Bestandteil von „Open Books“ ist die Reihe „Literatur im Römer“. Dort werden 16 ausgewählte Romane des Herbstes vorgestellt.
Am Mittwoch, 7. Oktober, moderieren Judith von Sternburg von der Frankfurter Rundschau und Andreas Platthaus von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Am Donnerstag, 8. Oktober, übernehmen Cécile Schortmann von 3sat und Jan Drees vom Deutschlandfunk die Moderation.
Bei „Debüts im Römer“ stehen am Freitag, 9. Oktober, acht Erstlingswerke auf dem Programm. Moderiert wird die Veranstaltung von Carolin Callies und Tilman Strasser.
Kinderprogramm mit Cornelia Funke
Auch junge Leserinnen und Leser erhalten ein eigenes Programm. Zum zweiten Mal findet am Freitag, 9. Oktober, ein Bilderbuchtag im Struwwelpeter Museum statt.
Neben Lesungen gibt es dort eine Mini-Lyrik-, Mini-Stempel- und Mini-Upcycling-Werkstatt.
In der Deutschen Nationalbibliothek ist unter anderem Cornelia Funke zu Gast. Außerdem werden der erste Kindercomic von Jörg Mühle sowie eine Lesung von Marcus Pfister mit Original-Puppen aus einem Kinofilm der Augsburger Puppenkiste angekündigt.
Tschechien und Prag im Mittelpunkt
Als Gastland der Frankfurter Buchmesse ist Tschechien auch bei „Open Books“ prominent vertreten.
Zu den teilnehmenden tschechischen Autorinnen und Autoren gehören Jáchym Topol, Alice Horáčková, Jaroslav Rudiš, Štěpánka Jislová, Magdalena Rutová und Iva Procházková.
Der Frankfurter Partnerstadt Prag ist zudem ein eigener Abend in der Evangelischen Akademie gewidmet. Dort treten Petr Borkovec, Teresa Semotamová und der Frankfurter Lyriker und Soundpoet Dirk Hülstrunk auf.
Lesungen rund um den Römerberg
Die Veranstaltungsorte verteilen sich erneut über die Frankfurter Innenstadt. Dazu gehören die Römerhallen, die Volksbühne im Großen Hirschgraben, der Frankfurter Kunstverein, die Evangelische Akademie, das Haus am Dom, das Historische Museum und die Katharinenkirche.
Auch das Freie Deutsche Hochstift mit dem Frankfurter Goethe-Haus, die Galerie Heussenstamm, das Struwwelpeter Museum und das Presse- und Informationsamt der Stadt beteiligen sich.
Die Deutsche Nationalbibliothek ist traditionell Schauplatz der Eröffnung und eines Teils des Kinderprogramms.
Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten
Fortgesetzt wird auch die Reihe „Zwischen Zeilen“ zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Katharinenkirche lesen bekannte Autorinnen und Autoren Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten.
Der diesjährige Friedenspreisträger Philipp Sands trifft dort unter anderem auf den Historiker Karl Schlögel.
Weitergeführt wird zudem die Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In diesem Rahmen stellen Meron Mendel und Saba-Nur Cheema ihr neues Buch „Die Empörungsfalle“ vor.
Am Samstagabend, 10. Oktober, lesen außerdem die fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis.
Abschluss mit Autoren aus Frankfurt
Zum Abschluss von „Open Books“ steht ein Frankfurt-Abend in der Volksbühne auf dem Programm.
Mit Miriam Carbe, Arthur Becker und Martin Piekar werden dort drei Autorinnen und Autoren aus Frankfurt vorgestellt.
Begleitend zu den Lesungen verkaufen mehrere Frankfurter Buchhandlungen die präsentierten Bücher direkt vor Ort.
Veranstaltet wird „Open Books“ vom Kulturamt der Stadt Frankfurt. Das vollständige Programm ist online abrufbar.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Frankfurt/Veröffentlicht am 17.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.