Am Sonntag, 13. September 2026, lädt Rostock zum Tag des offenen Denkmals ein. Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag bekannte und weniger bekannte Orte der Stadtgeschichte entdecken.
Das bundesweite Motto lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Im Mittelpunkt stehen damit historische Verbindungen und Bauwerke, die gesellschaftliches Zusammenleben, Mobilität und Austausch ermöglichen.
Infrastruktur als Teil der Stadtgeschichte
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz rückt mit dem Motto die Bedeutung von Infrastruktur für funktionierende Netzwerke in den Fokus. Historische Konstruktionen aus Stein, Beton oder Metall prägen seit jeher Wege, Verbindungen und Alltagsräume.
Auch in Rostock zeigt das Programm, wie eng Denkmale mit Handel, Verkehr, Kultur, Religion, Industrie und Stadtentwicklung verbunden sind.
Kirchen, Klöster und Stadttore öffnen
Das Rostocker Programm spannt einen breiten Bogen durch verschiedene Epochen der Stadtgeschichte. Geöffnet sind unter anderem mittelalterliche Kirchen, Klöster, Stadttore und historische Wohnhäuser.
Dazu gehören die Hochschule für Musik und Theater im ehemaligen Katharinenkloster, die Petrikirche, die Marienkirche, das Kuhtor, das Hausbaumhaus, das Kröpeliner Tor, das Kulturhistorische Museum im Kloster zum Heiligen Kreuz sowie das Stadtarchiv im Kerkhoff-Haus.
Industrie- und Schifffahrtsgeschichte erleben
Auch die Industrie- und Technikgeschichte spielt beim Tag des offenen Denkmals eine wichtige Rolle. Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Traditionsschiff „Dresden“, den Hellingkran auf dem ehemaligen Neptunwerft-Gelände und Orte im Fischereihafen kennenlernen.
In Warnemünde öffnen zudem das Edvard Munch Haus und das Heimatmuseum ihre Türen.
Rundgänge durch jüngere Stadtteile
Neben historischen Einzeldenkmalen richtet sich der Blick auch auf jüngere Stadt- und Baugeschichte. Rundgänge durch Lütten Klein, Lichtenhagen und Evershagen erweitern das Programm.
Außerdem gibt es ein Angebot auf der denkmalgeschützten Radrennbahn. Damit zeigt der Aktionstag auch Orte, die für die Entwicklung Rostocks im 20. Jahrhundert bedeutsam sind.
Benefizkonzert eröffnet Denkmal-Wochenende
Bereits am Sonnabend, 12. September, beginnt das Denkmal-Wochenende mit einem Benefizkonzert. Veranstaltet wird es vom Ortskuratorium Rostock und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater.
Der Erlös kommt der weiteren Sanierung der Rostocker Marienkirche zugute.
Programm online abrufbar
Das ausführliche Programm mit allen Veranstaltungsorten, Öffnungszeiten, Führungen und Hinweisen ist der Pressemitteilung als Anlage beigefügt.
Aktuelle Änderungen veröffentlicht die Stadt Rostock online auf ihrer Seite zur Denkmalpflege.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Rostock/Veröffentlicht am 03.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.