Schwulenberatung Berlin feiert 45 Jahre mit großem Empfang

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Mit einem festlichen Empfang im Berliner Metropol am Nollendorfplatz hat die Schwulenberatung Berlin am Freitagabend ihr 45-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Aktivismus und der Community kamen zusammen, um die Entwicklung, die heutige Arbeit und die Zukunft der Organisation zu würdigen. Die Schwulenberatung Berlin gilt inzwischen als größte Hilfseinrichtung Europas für LSBTI*-Menschen.

Zu den Rednerinnen und Rednern des Abends gehörten der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie die Publizistin und Autorin Carolin Emcke. In ihren Beiträgen hoben beide die gesellschaftliche Bedeutung der Schwulenberatung Berlin hervor und erinnerten daran, dass queere Menschen auch heute noch mit vielfältigen Herausforderungen und Diskriminierung konfrontiert sind.

Was einst als kleine Selbsthilfeinitiative begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der wichtigsten sozialen Organisationen für LSBTI*-Menschen in Europa entwickelt. Heute beschäftigt die Einrichtung mehr als 290 Mitarbeitende aus über 36 Nationen an fünf Standorten in Berlin. Jedes Jahr begleitet und berät sie tausende Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Das Spektrum reicht von Jugendhilfe über Beratung, Pflege und Wohnangebote bis hin zu speziellen Unterstützungsstrukturen für ältere LSBTI*-Menschen, queere Geflüchtete sowie eine Grab- und Gedenkstätte für LSBTI*.

In den Reden des Abends wurde deutlich, wie eng die Geschichte der Schwulenberatung Berlin mit der demokratischen Entwicklung der Stadt und dem gesellschaftlichen Wandel Berlins verbunden ist. Themen wie Sichtbarkeit, Akzeptanz, Selbstbestimmung und der Einsatz gegen Diskriminierung prägen die Arbeit der Organisation seit 45 Jahren. Zugleich wurde betont, dass queerpolitische Fortschritte nicht selbstverständlich sind und weiterhin Schutzräume sowie gesellschaftliches Engagement notwendig bleiben.

Geschäftsführer Marcel de Groot machte in seiner Ansprache deutlich, dass 45 Jahre Schwulenberatung Berlin auch 45 Jahre Haltung, Solidarität und Unterstützung für Menschen bedeuten, die häufig Ausgrenzung erfahren haben. Die Arbeit der Einrichtung sei immer auch politisch gewesen, weil queeres Leben selbst in der Regenbogenhauptstadt Berlin sichtbar und geschützt bleiben müsse.

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Der Empfang brachte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Berliner Institutionen, sozialen Organisationen, Unternehmen, Kultur und Politik zusammen und setzte zugleich ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und queeres Leben in der Hauptstadt.

Im Anschluss an das offizielle Programm wurde gemeinsam weitergefeiert. Die öffentliche Jubiläumsparty im Metropol knüpfte an die lange Geschichte queerer Kultur und Community in Berlin an und machte noch einmal deutlich, dass die Schwulenberatung Berlin weit mehr ist als eine soziale Einrichtung. Sie ist seit 45 Jahren ein prägender Teil des queeren Lebens in Berlin.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Schwulenberatung Berlin gGmbH/Veröffentlicht am 05.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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