Großveranstaltungen wie die Hanse Sail bringen ein erhöhtes Risiko mit sich, dass Jugendliche zu Alkohol oder Nikotin greifen. Um den Schutz Minderjähriger zu gewährleisten, führte die „Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz“ – ein Zusammenschluss von Polizei, Jugendamt, Gesundheitsamt und Stadtamt – am Veranstaltungsgelände gezielte Kontrollen durch.
Am vergangenen Sonnabend stellten die Kontrollteams bei 36 Jugendlichen insgesamt sechs Verstöße gegen jugendschutzrechtliche Bestimmungen fest. Sämtliche Fälle betrafen das Rauchverbot. Minderjährigen ist es nach § 10 des Jugendschutzgesetzes untersagt, Tabakwaren in der Öffentlichkeit zu konsumieren, wozu auch E-Zigaretten und Tabakerhitzer zählen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Überprüfung, ob Gewerbetreibende und der Veranstalter die Jugendschutzauflagen einhalten. Spirituosen und Mischgetränke mit hochprozentigem Alkohol dürfen erst ab 18 Jahren verkauft oder ausgeschenkt werden. Bereits im Vorfeld und während der Hanse Sail fanden in Verkaufsstellen auf und um das Veranstaltungsgelände Informations- und Beratungsgespräche sowie gezielte Kontrollen statt, um sicherzustellen, dass keine alkoholischen Getränke oder Tabakwaren an Minderjährige abgegeben werden.
Die Jugendschutzmaßnahmen verfolgen das Ziel, Jugendliche und Gewerbetreibende über die gesetzlichen Vorgaben zu informieren und zugleich auf Gesundheitsrisiken und Suchtgefahren aufmerksam zu machen. Ein wirksamer Jugendschutz basiert nicht nur auf der konsequenten Umsetzung der gesetzlichen Regelungen, sondern auch auf der aktiven Verantwortung aller Erwachsenen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Rostock/ Veröffentlicht am 11.08.2025