Stuttgarter Kinder wünschen sich bessere Schulen

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Mehr Mitbestimmung, längere Pausen, bessere Schulhöfe und sauberere Toiletten: Rund 200 Kinder aus 19 Stuttgarter Schulen und Einrichtungen haben bei der Kinderversammlung 2026 ihre Vorstellungen für eine bessere Schule zusammengetragen.

Die wichtigsten Ergebnisse wurden am 28. September im Jugendhilfeausschuss und im Schulbeirat vorgestellt. Anschließend sollen die Empfehlungen auch an die Stuttgarter Schulen weitergegeben werden.

Kinder diskutierten über Schule der Zukunft

Bereits im Mai hatten die teilnehmenden Kinder ihre Ideen bei der Kinderversammlung im Stuttgarter Rathaus mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Schule diskutiert.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Meine Schule in Stuttgart – wohlfühlen, mitmachen, lernen“.

Dabei ging es unter anderem um einen späteren Unterrichtsbeginn, mehr Bewegung im Schulalltag, längere Pausen, einen respektvollen Umgang miteinander sowie größere Möglichkeiten zur Mitbestimmung.

Auch die Gestaltung der Schulgebäude und Schulhöfe, saubere Toiletten, Rückzugsräume und eine bessere Verpflegung spielten eine wichtige Rolle.

Späterer Unterrichtsbeginn gegen 8.30 Uhr gewünscht

Ein zentrales Anliegen vieler Kinder betrifft den Beginn des Schultags. Die Mehrheit sprach sich für einen Unterrichtsstart gegen 8.30 Uhr aus.

Daneben wünschen sich die Kinder mehr Bewegung, kleinere Klassen und Unterricht, der stärker an praktischen und lebensnahen Themen ausgerichtet ist.

Auch längere Pausen gehören zu den häufig genannten Vorschlägen.

Mehr Respekt und Mitbestimmung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang miteinander.

Die Kinder wünschen sich faire Lösungen bei Konflikten, mehr Respekt und größere Beteiligungsmöglichkeiten bei Entscheidungen, die ihren Schulalltag betreffen.

Vorgeschlagen wurden unter anderem ausgebildete Streitschlichter, Sozialtrainings, klare Regeln und mehr Zeit, um Konflikte gemeinsam zu bearbeiten.

Auch Rückzugsräume, in denen sich Schülerinnen und Schüler entspannen können, stehen auf der Wunschliste.

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Schulhöfe sollen grüner und abwechslungsreicher werden

Bei der Ausstattung der Schulen wünschen sich die Kinder vor allem mehr Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

Schulhöfe könnten aus ihrer Sicht grüner gestaltet und stärker mit Kletter- und Spielangeboten ausgestattet werden.

Zusätzlich werden Ruhe- und Rückzugsräume sowie eine bessere digitale Ausstattung gewünscht.

Saubere Toiletten bleiben wichtiges Thema

Auch die sanitären Anlagen beschäftigen viele Kinder.

Sie wünschen sich eine regelmäßige Reinigung, ausreichend Seife und Papier sowie funktionierende Einrichtungen.

Mehr Privatsphäre, etwa durch bessere bauliche Trennwände, gehört ebenfalls zu den genannten Anliegen.

Mehr Ausflüge und bessere Verpflegung

Außerhalb des regulären Unterrichts wünschen sich die Kinder mehr Ausflüge in die Natur sowie zusätzliche kreative und spielerische Angebote.

Bei deren Gestaltung möchten sie stärker mitentscheiden können. Vorgeschlagen wurden dafür unter anderem Ideenboxen oder besondere Schülerwahltage.

Auch beim Essen wünschen sich viele Kinder mehr Beteiligung. Genannt wurden außerdem Wasserspender und ein abwechslungsreicheres Speiseangebot.

Kinderbüro formuliert konkrete Empfehlungen

Auf Grundlage der Ergebnisse hat das Kinderbüro der Stadt Stuttgart konkrete Empfehlungen für die Schulen erarbeitet.

Darin finden sich Maßnahmen, die bereits unter den aktuellen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können oder an einzelnen Schulen schon praktiziert werden.

Die Schulen sollen prüfen, welche Vorschläge sich vor Ort aufgreifen und gemeinsam mit den Kindern erproben lassen.

Kinderbeauftragte Maria Haller-Kindler betont, dass Kinder sehr genau benennen könnten, was ihnen im Schulalltag helfe und wo Verbesserungen notwendig seien. Beteiligung sei aus ihrer Sicht erst dann wirksam, wenn aus den geäußerten Ideen auch konkrete Veränderungen entstünden.

Kinderversammlung gibt es seit 2020

Die Stuttgarter Kinderversammlung findet seit 2020 jährlich statt.

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Kinder zwischen acht und zehn Jahren können dabei ihre Wünsche und Vorstellungen zu wechselnden Themen an Politik und Verwaltung weitergeben.

Dazu bilden sie gemeinsam mit Erwachsenen sogenannte Mitmischgruppen und entwickeln Vorschläge für ein kinderfreundlicheres Stuttgart.

Organisiert wird das Projekt vom Kinderbüro der Stadt Stuttgart gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt, dem Jugendamt und der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft.

Neues Thema: Gesund aufwachsen in Stuttgart

Im Schuljahr 2026/27 geht die Kinderversammlung in die nächste Runde.

Dann steht das Thema „Gesund aufwachsen in Stuttgart“ im Mittelpunkt.

Kindergruppen sollen sich damit beschäftigen, was junge Menschen in der Stadt für ihre körperliche und mentale Gesundheit benötigen und welche Verbesserungen sie sich von der Stadt wünschen.

Anmeldungen für die neue Runde sind bereits beim Kinderbüro möglich.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Stuttgart/Veröffentlicht am 28.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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