Tarifkorridor für Taxen beschlossen

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Auf Vorschlag von Annette Rinn, der Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz, hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, dem 27. September, beschlossen, den in Frankfurt tätigen Taxen die Möglichkeit zu geben, Festpreise für vorbestellte Fahrten im sogenannten „Tarifkorridor“ zu vereinbaren. Zu diesem Zweck wurde der Frankfurter Taxentarif entsprechend modifiziert.

Für die Festpreisangebote wurden sowohl Mindest- als auch Höchstpreise pro gefahrenem Kilometer festgelegt. Innerhalb dieses Rahmens können die Taxifahrer Festpreise anbieten. Die Fahrgäste haben die Wahl, ob sie das Festpreisangebot annehmen oder wie gewohnt über den Taxameter abrechnen möchten.

Die Stadträtin äußerte, dass sie überzeugt sei, mit der Einführung von Festpreisen für vorbestellte Taxifahrten den Fahrgästen mehr Planungssicherheit und Transparenz zu bieten. Zudem eröffne dies den Taxiunternehmen die Möglichkeit, flexiblere Angebote zu machen, ähnlich den bereits bestehenden App-vermittelten Mietwagen. Zukünftig könnten die Fahrgäste über eine App oder im Gespräch mit der Taxi-Vermittlung genau erfahren, wie viel ihre Fahrt vom Abholort bis zum Zielort inklusive aller Gebühren kosten werde. Sie betonte, dass die Vereinbarung von Festpreisen einen bedeutenden Fortschritt darstellt und eine moderne Entwicklung ist, die ihr seit ihrem Dienstantritt wichtig war.

Das Pflichtfahrgebiet der Stadt Frankfurt am Main erstreckt sich im Norden bis Friedberg, im Osten bis Hanau, im Süden bis Goddelau–Erfelden und im Westen bis Wiesbaden.

Die neue Regelung für Festpreise bei vorbestellten Fahrten wird sechs Wochen nach Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft treten.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Frankfurt/ Veröffentlicht am 27.09.2024

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