Tierhekim Berlin: Ausbruch der Newcastle-Krankheit

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Am 6. Dezember wurde im Taubenbestand des Tierheims Berlin offiziell der Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) festgestellt. Infolgedessen wurden sofort Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter das Unterbringen der Vögel in Ställen und ein Verbot, Vögel sowie deren Produkte oder Einstreu zu bewegen. Von den 11 verstorbenen Tauben haben bisher 10 den Test auf das ND-Virus positiv bestanden. Der gesamte Vogelbestand des Tierheims, bestehend aus 365 Vögeln, wurde im Landeslabor Berlin-Brandenburg durch Tupfer- oder Kotproben auf das Virus untersucht. Bis jetzt wurden zwei weitere Tauben positiv getestet, und einige Tests stehen noch aus. Die Tests werden mindestens noch zweimal in einem Abstand von 21 Tagen wiederholt, und die Sperrung des Vogelbestandes wird erst aufgehoben, wenn alle Proben im Labor negativ ausfallen.

Das zuständige Bezirksamt Lichtenberg hat nach einer Risikobewertung entschieden, keine Sperrzonen im Umkreis von 3 und 10 Kilometern um das Tierheim einzurichten. Allerdings werden Geflügelbestände mit mehr als 20 Tieren in der Nähe des Tierheims vorsorglich von amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten auf klinische Symptome der ND untersucht, ebenso wird der Impfstatus geprüft.

In Deutschland besteht für Hühner und Puten eine Impfpflicht, da angenommen wird, dass das ND-Virus im Wildvogelbestand vorkommt. Eine freiwillige Impfung von Tauben wird ausdrücklich empfohlen, um die Krankheit zu verhindern.

Die Newcastle-Krankheit kann in sehr seltenen Fällen bei engem Kontakt mit infizierten Tieren beim Menschen eine Bindehautentzündung und eine Schwellung der Ohrlymphknoten verursachen, ist jedoch ansonsten harmlos. Für Verbraucherinnen und Verbraucher besteht keine Gefahr durch den Konsum von Eiern oder Geflügelfleisch.

Alle Geflügelhaltungen, die noch nicht bei der Veterinäraufsicht des Bezirks gemeldet wurden, müssen dies unverzüglich nachholen. Auch wenn krankes oder totes Geflügel in ungewöhnlicher Häufung auftritt, muss dies gemeldet werden.

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Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin/ Veröffentlicht am 13.12.2024

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