Wie werden moderne Gärten richtig gestaltet?

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Auch wenn die Natur an sich zeitlos ist, entwickelt sich die Gestaltung unserer Gärten durchaus weiter. Das lässt sich ganz einfach feststellen, indem man sich einmal einen Garten beispielsweise aus den 70er-Jahren anschaut und diesen mit dem professionell angelegten Garten einer aktuellen Immobilie vergleicht. Wer diese Möglichkeit nicht hat und sich trotzdem über das Thema informieren möchte, ist hier genau richtig.

Eckpfeiler moderner Gartengestaltung

imEin moderner Garten zeichnet sich vor allem durch eine klare Formgebung aus, bei der alle Pflanzen und Materialien für sich selbst und im Verbund möglichst harmonisch platziert werden. In der Regel verfolgt der moderne Garten ein bestimmtes Thema, das auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Oftmals orientiert sich der Grundriss an geometrischen Formen, die sich an die Form des Hauses harmonisch anpassen. Damit ergeben das Wohnhaus und der Garten eine optische Einheit und sind voll und ganz aufeinander abgestimmt. Verstärkt wird dieser optische Effekt oftmals auch durch große Glasfronten am Wohnhaus oder auch einen Wintergarten, dessen Türen sich weit öffnen lassen und der damit zu einer Terrasse umfunktioniert werden kann.

In einem Garten mit moderner Gestaltung darf auch die Technik nicht fehlen, so ist bei größeren Gartenanlagen zum Beispiel eine automatische Bewässerungsanlage fast schon Standard. Auch eine stylische Gartendusche oder ein Schwimmteich sind Elemente, die man in einem modernen Garten recht oft findet. Gleiches gilt für moderne Hausfassenden, die oft bewusst anders gestaltet werden als der Rest des Hauses, damit etwa der Terrassenbereich eher an eine spanische Finca erinnert als an ein Wohnhaus mitten in Deutschland.

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Moderne Gartengestaltung mit viel Fantasie

Bei der Gestaltung des Gartens sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In jedem Fall aber sollte man sich im Vorfeld mit der ganzen Familie zusammensetzen und jeden seine Wünsche und Vorstellungen äußern lassen. Diese sollte bei der Umsetzung dann entsprechend berücksichtigt werden, denn schließlich soll sich jeder im Garten wohlfühlen und seine ganz persönlichen Vorlieben ausleben können.

Die Erstellung eines detaillierten Plans empfiehlt sich in jedem Fall. Hier werden nicht nur das grundsätzliche Layout und die Stilrichtung des Gartens festgelegt, sondern auch rein praktische Elemente geplant. So gilt es zum Beispiel zu berücksichtigen, wo Stromanschlüsse benötigt werden und welche Beleuchtungen an welchen Stellen von Vorteil sind. Auch Dinge wie Mülltonnen, ein Gartenhäuschen für die Geräte und sonstigen Utensilien und ggf. ein Unterstand für Brennholz sollten mit Bedacht geplant werden.

Gestaltungsideen für kleine Gärten

Wer über wenig Platz im Garten verfügt, sollte den Gestaltungsstil, die Bepflanzung und Gartenelemente gezielt und sorgfältig auswählen. Besonders auf kleinen Grundstücken hat sich die Gestaltung mit Kiesflächen durchgesetzt. Solche Kiesflächen- und Beete sind pflegeleicht und werten die Gartenlandschaft optisch auf.

Wege und Pflanzflächen werden durch klare geometrische Formen betont und mit Hilfe von Steinen oder Stahlbändern eingefasst. Eine clevere Gartenarchitektur verleiht dem Grundstück ein großzügiges und ruhiges Gesamtbild, wenn nicht zu viele verschiedene Materialien verwendet werden.

Sind große Gärten einfacher zu gestalten?

Auch große Gärten bringen im Hinblick auf die Gestaltung durchaus Herausforderungen mit sich. Die Kunst, einen großen Garten in ein echtes Paradies zu verwandeln, liegt primär darin, ihn spannend zu gestalten. Im Rahmen der Planung empfiehlt sich eine Aufteilung in verschiedene Gartenräume bzw. Zonen. Als Raumteiler für die einzelnen Bereiche eignen sich Spaliergitter, Zäune, Hecken, Sichtschutzwände aus Holz oder Natursteinen sowie Sträucher und immergrüner Bambus.

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Für die Randbepflanzung und Grundstücksbegrenzung in großen Gärten verwendet man eng gepflanzte Bäume, Büsche und Sträucher. Verschiedene Blattformen- und Farben wirken in Kombination besonders interessant. Dafür eignen sich etwa der Hartriegel, die Forsythie, Rhododendren und Strauchrosen, die der üppigen Randbepflanzung einen romantischen Ausdruck verleihen. Tipp: Legt man einzelne Gartenflächen leicht geschwungen an, erscheinen sie größer und lockerer.

Für eine harmonische Beetbepflanzung gilt: Im Vordergrund werden Polsterstauden platziert, dann folgen niedrige Stauden und dahinter lassen sich dann vereinzelt hohe Blickfänge einsetzen.

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