Die Stadt Wuppertal verschärft ihren Bußgeldkatalog. Verstöße gegen die Straßenordnung werden künftig teilweise deutlich teurer. Betroffen sind unter anderem wildes Urinieren, Alkohol auf Spielflächen, nicht beseitigte Hundehaufen und die Beschädigung von Grünanlagen.
Mit den höheren Bußgeldern will die Stadt das Erscheinungsbild im öffentlichen Raum verbessern und für mehr Sauberkeit und Sicherheit sorgen.
Sauberkeit soll Sicherheitsgefühl stärken
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff misst dem Thema große Bedeutung bei. Aus ihrer Sicht wirkt sich ein ordentliches und sauberes Umfeld direkt auf das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger aus.
Wenn Menschen ihre Umgebung als gepflegt wahrnehmen, verbessere sich nicht nur die subjektive Wahrnehmung des Stadtbildes. Auch das Sicherheitsgefühl könne dadurch steigen. Deshalb habe sie sich für höhere Bußgelder eingesetzt.
Praktikum beim Ordnungsdienst
Am Mittwoch absolvierte Scherff ein Praktikum beim Ordnungsdienst. Dabei erhielt sie Einblick in die Probleme, mit denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Rundgängen regelmäßig konfrontiert sind.
Die Stadt erhofft sich von den neuen Bußgeldern eine stärkere abschreckende Wirkung.
Wildes Urinieren kostet künftig 150 Euro
Mehrere Tatbestände werden deutlich teurer. Die „Belästigung der Allgemeinheit“ wird auf 150 bis 200 Euro verdoppelt.
Wildes Urinieren kostet künftig 150 Euro statt bisher 75 Euro. Alkohol auf Spielflächen wird mit 55 bis 150 Euro geahndet.
Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, muss künftig 250 Euro zahlen. Bislang lag das Bußgeld bei 100 Euro. Auch die Beschädigung von Grünanlagen wird deutlich teurer: Dafür werden künftig 250 Euro statt bisher 75 Euro fällig.
Bußgelder können bis 1.000 Euro steigen
Die genannten Beträge sind sogenannte Sockelbeträge. Sie gelten für den jeweiligen Grundtatbestand.
Je nach Schwere des Verstoßes können die Bußgelder jedoch weiter steigen. Nach Angaben der Stadt sind in solchen Fällen Beträge von bis zu 1.000 Euro möglich.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wuppertal/Veröffentlicht am 03.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.