2,3 Millionen zur Förderung von Sirenen-Maßnahmen

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In Hessen wurde der Ausbau der Warn-Infrastruktur weiter vorangetrieben. Im Jahr 2023 unterstützte das Land die Ertüchtigung von 467 Sirenen in etwa 120 Kommunen mit rund zwei Millionen Euro. Das Ziel war es, die Modernisierung der Warnsysteme in Städten und Gemeinden voranzutreiben und den Bevölkerungsschutz zu stärken. Zusätzlich wurden circa 300.000 Euro an Bundesmitteln über das hessische Förderprogramm an die Kommunen weitergegeben.

Der Innenminister Peter Beuth betonte, dass Bürger:innen bereits heute über verschiedene Warnmittel wie die hessenWARN-App, Onlinenachrichtendienste, Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen oder Sirenen umfassend und schnell vor Gefahren gewarnt werden. Diese Warnmittel seien besonders wichtig, um auch Menschen ohne Zugang zu digitalen Warnsystemen zu erreichen. Für die Kommunen sei es essentiell, effektive Warnsysteme zu haben, die im Ernstfall schnell und effizient genutzt werden können. Das Sonderförderprogramm „Sirenen in Hessen“ trage dazu bei, die Schutzmaßnahmen zu verstärken.

Die Fördermittel von Land und Bund wurden genutzt, um elektronische Sirenen zu errichten oder bestehende auf moderne elektronische Sirenen umzurüsten. Diese können über das TETRA BOS-Netz gesteuert werden und dienen der Warnung und Entwarnung der Bevölkerung.

Sirenen sind ein wichtiger Bestandteil des Warnmittelmixes in Hessen und werden sowohl zur Warnung der Bevölkerung als auch zur Alarmierung der Feuerwehren eingesetzt. Ihre Lautstärke und die Tatsache, dass sie nicht ignoriert werden können wie beispielsweise eine Warnapp, machen sie besonders effektiv.

Sie weisen mit charakteristischen Heultönen auf Gefahren hin oder signalisieren das Ende einer Gefahr. Menschen, die gewarnt wurden, können sich dann über weitere Quellen über die Art der Gefahr und Verhaltensempfehlungen informieren.

Zusätzlich zur hessenWARN-App gibt es in Hessen ein eigenes Warninstrument, das zuverlässig und flächendeckend über verschiedene Gefahrenlagen informiert. Es wird von rund 785.000 Menschen genutzt und umfasst Warnungen verschiedener Behörden.

Für die einzelnen Maßnahmen wurden Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von mehr als 2,3 Millionen Euro an die Kommunen versendet, wobei jede Maßnahme mit 5.000 Euro gefördert wird.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Land Hessen/ Veröffentlicht am 05.01.2024

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