Dortmunder Beteiligung am Landeswettbewerb „ways2work“

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Im Dortmunder Hafen soll die Anreise der Beschäftigten zukünftig umweltfreundlicher gestaltet werden, und Dortmund beteiligt sich dazu am Landes-Wettbewerb „ways2work“.

Dieser Wettbewerb des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW zielt darauf ab, die Erreichbarkeit von Unternehmen durch umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verbessern, insbesondere in Gewerbegebieten, die oft schwierig per Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

Die Stadt Dortmund hatte im Februar 2023 ein Grobkonzept für den Dortmunder Hafen erfolgreich eingereicht und wurde aufgefordert, ein Feinkonzept zu entwickeln. Dieses Feinkonzept wurde in Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund, der Dortmunder Hafen AG und mit Hilfe von zwei externen Büros erstellt. Um das Mobilitätsverhalten und -bedürfnisse der Beschäftigten im Hafen zu erfassen, wurde eine Befragung durch das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) durchgeführt. Die Ergebnisse flossen in das Feinkonzept ein.

Das Feinkonzept für den Hafen umfasst verschiedene Maßnahmen:

Ab 2027: Einführung einer neuen Buslinie im Bereich Speicherstraße als Vorlaufbetrieb für die geplante H-Bahn Schaffung einer Fahrradachse vom Hauptbahnhof zum Hafen (Speicherstraße) über Uhlandstraße, Haydnstraße, Erwinstraße und Bülowstraße als Fahrradstraßen Erweiterung des Fahrradverleihsystems im Hafen Installation von Fahrradboxen an den Stadtbahnhaltestellen Fredenbaum und Hafen Einführung einer Bewohnerparkzone für den Hafen/Speicherstraße Schulung von Mitarbeiterinnen in mindestens sechs Unternehmen zum „Betrieblichen Mobilitätsmanager IHK“ Einrichtung einer temporären Stelle „Betriebliche/r Mobilitätsmanagerin Hafen“ im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt zur Vernetzung der Unternehmen im Hafen und zur Kommunikation. Neun Unternehmen aus dem Hafen haben an dem Projekt teilgenommen, sich in Workshops eingebracht und an der Befragung teilgenommen. Es entsteht derzeit ein Netzwerk der Dortmunder Hafenbetriebe, aus dem Kooperationen und Synergien entstehen sollen, auch mit anderen Initiativen wie dem Konsultationskreis Energieeffizienz und Klimaschutz sowie dem Projekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ des Umweltamtes.

Die Stadt Dortmund hat das Feinkonzept eingereicht und sich um weitere Förderung beworben. Die Jury wird im Februar darüber entscheiden. Besonders förderungswürdige Projekte erhalten eine Personalstelle, um die kooperativen Ansätze des Projekts zu stärken und die Umsetzung zu begleiten. Eine positive Beurteilung erfordert auch den politischen Willen der Kommune, was eine Empfehlung des städtischen Fachausschusses oder des Rates, der sich im Februar damit befasst, bedeutet.

Die einzelnen Maßnahmen aus dem Feinkonzept werden später separat zur Förderung beantragt, und dafür werden die erforderlichen politischen Beschlüsse gesondert eingeholt. „ways2work“ plant die Förderung und Umsetzung dieser Maßnahmen für die Jahre 2025 bis 2027.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Dortmund/ Veröffentlicht am 09.01.2024_

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