Rostocks Weg zur assistenzhundfreundlichen Stadt

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In Rostock werden Therapiehunde gezielt für Personen mit Sehbehinderungen und psychischen Erkrankungen trainiert, um diesen Menschen mehr Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die Rostocker Behindertenbeauftragte Petra Kröger strebt an, Rostock zu einer assistenzhundfreundlichen Kommune zu machen. Rostock ist Teil einer wachsenden Anzahl von Städten in Deutschland, die dieses Prädikat tragen. Der Zoo von Rostock hat bereits sein Gelände für Therapiehunde geöffnet, und Aufkleber mit der Aufschrift „Assistenzhund willkommen“ sollen in der Stadt sichtbarer werden.

Ein weiteres Ziel in Rostock ist es, die Stadt zu einem Ort mit barrierefreier Müllentsorgung zu machen. Petra Kröger und Dörte Drockner aus dem Büro für Behindertenfragen setzen sich dafür ein. Die Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen des Rostocker Behindertenbeirates hat bereits eine Umfrage gestartet, um die Bedürfnisse der Betroffenen zu ermitteln. Petra Kröger betont die Notwendigkeit eines Leitfadens zur barrierefreien Müllentsorgung, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen leichter Zugang zu Mülltonnen haben.

Sie weist darauf hin, dass Barrierefreiheit für alle selbstverständlich sein sollte und betont die Bedeutung von Empathie und Hilfsbereitschaft. Etwa ein Viertel der Rostocker Bevölkerung sind behindert, chronisch krank oder über 65 Jahre alt, daher müssen Großprojekte wie die Neubauten des Volkstheaters und der Verwaltung auch aus ihrer Perspektive durchdacht werden.

Petra Kröger arbeitet eng mit verschiedenen Gremien zusammen, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Rostock berücksichtigt werden. Sie betont die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs und arbeitet am Rostocker Parkraumkonzept mit. Außerdem setzt sie sich dafür ein, dass Menschen, die soziale Kontakte verloren haben, nicht vereinsamen, und fordert eine Intensivierung der sozialen Angebote in der Stadt.

siehe dazu auch:  Team "Mike Möwenherz": Palliativmedizin für Kinder

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Rostock / Veröffentlicht am 30.01.2024

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