Strategie für mehr Fahrerlaubnisprüfungen

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Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) hat Vereinbarungen mit den Technischen Prüfstellen, DEKRA und TÜV, getroffen, um den Stau bei praktischen Fahrprüfungen abzubauen und mehr Prüftermine anzubieten. Etwa 20.000 Prüftermine haben sich seit Beginn der Pandemie angesammelt, die nun sukzessive abgebaut werden sollen. Die verabredeten Maßnahmen umfassen:

  • Die vermehrte Nutzung von Gastprüfern aus anderen Bundesländern sowie von der Bundeswehr oder der Bundespolizei durch DEKRA und TÜV.
  • Die Erkundung von Möglichkeiten, praktische Prüfungen auch an Sonnabenden durchzuführen.
  • Diese Maßnahmen könnten in diesem Jahr bis zu 4.700 zusätzliche Prüfungen ermöglichen.

Zusätzlich sollen langjährig erfahrene Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst durch eine verkürzte Ausbildung bei den Technischen Prüfstellen qualifiziert werden, um Fahrerlaubnisprüfungen abzunehmen. Interessierte können sich direkt an die Technischen Prüfstellen wenden.

Allerdings erschweren enge rechtliche Vorgaben derzeit die Personalgewinnung für die Prüfstellen. Die SenMVKU plant daher, die Zugangsvoraussetzungen für die Tätigkeit in der Fahrerlaubnisprüfung im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz zu überarbeiten.

Durch diese Lösungsansätze soll der Überhang an praktischen Fahrerlaubnisprüfungen bis etwa Ende 2025 weitgehend abgebaut werden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin / Veröffentlicht am 31.01.2024

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