Hohe Kosten in Dresden für Entfernung von Graffitis

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Die Entfernung von illegalen Graffiti von öffentlichen Gebäuden verursacht der Landeshauptstadt Dresdens jedes Jahr Kosten in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Seit Januar 2024 wurden bereits Aufträge im Wert von 60.000 Euro vergeben, was die Hälfte des jährlichen Budgets der Stadtverwaltung für dieses Vorhaben ausmacht. Die restlichen 30.000 Euro der insgesamt 150.000 Euro, die der Stadtrat seit dem Doppelhaushalt 2021/2022 pro Jahr bereitstellt, fließen in die Prävention.

Das Ziel sei es, illegale Graffiti nachhaltig von kommunalem Eigentum zu entfernen. Dabei arbeite man mit den vier Säulen „Aufklären“, „Gestalten“, „Entfernen“ und „Verfolgen“, um die verschiedenen Dimensionen von Graffiti zu berücksichtigen und im Auge zu behalten. Der Ansatz bestehe darin, legale Graffitikunst zu fördern und illegale Graffiti zu bekämpfen.

Jan Donhauser, Erster Bürgermeister, erläuterte, dass zur Graffitiprävention unter anderem die Bereitstellung von legalen Graffitiflächen gehöre, um illegale Graffiti und Farbschmierereien einzudämmen und die Akzeptanz zwischen Sprayern und Skeptikern zu fördern. Dresden verfüge derzeit über sechs legale Graffitiflächen, darunter der Graffitipark Puschkinplatz und der Skatepark Tolkewitz an der Marienberger Straße/Altenberger Straße. Im Januar 2024 wurden einige Siebdruckplatten im Graffitipark Puschkinplatz erneuert. Für den Legal Plain am Skatepark Tolkewitz sei das Auswechseln der Siebdruckplatten für Herbst 2024 geplant. Weitere Legal Plains befänden sich an der Flutrinne, der Washingtonstraße (Brücke unterhalb Hornbach), der Scheune (Alaunstraße 36/40 – Aufgang zur Scheune), Spike Dresden (Karl-Laux-Straße 5 – alle Flächen außer der Turnhalle) und dem Jugendhaus Game (Gamigstraße 32). Mit der Fertigstellung der Westerweiterung des Alaunparks entstehe eine neue legale Graffitifläche in der Dresdner Neustadt.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Dresden / Veröffentlicht am 03.06.2024

siehe dazu auch:  100 Unternehmen bei Leipziger Nacht der Ausbildung

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