Erste „FaireKITA“ in Hannover ausgezeichnet

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Der inklusive Kinderladen „Villa Kunterbunt e. V.“ in Hannover wurde als erste Kindertageseinrichtung der Stadt mit dem „FaireKITA“-Siegel ausgezeichnet. Anja Ritschel, Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, überreichte am heutigen Donnerstag (4. April) die Urkunde und das Türschild, um gleichzeitig die Kampagne „Unsere Kita handelt fair!“ zu starten. Diese Initiative integriert Themen wie Globale Gerechtigkeit und Fairer Handel in die pädagogische Arbeit und Beschaffung der Einrichtungen. Solidarisches Miteinander, demokratisches Handeln und die Verwendung fair gehandelter Produkte wie Kakao oder Spielzeug stehen dabei im Mittelpunkt. Das „FaireKITA“-Konzept wurde 2013 vom Netzwerk „Faire Metropole Ruhr“ ins Leben gerufen.

In der „Villa Kunterbunt“ wird Fairness und Teilhabe großgeschrieben. Seit der Bewerbung für die Auszeichnung sind globale Gerechtigkeit und fairer Handel fest in die pädagogische Arbeit und Beschaffung der Einrichtung integriert.

Anja Ritschel lobte die „Villa Kunterbunt“ für ihre vorbildliche Umsetzung der Anforderungen und betonte die Bedeutung des fairen Miteinanders auf globaler Ebene. Besonders beeindruckt sei sie davon, dass sich die Kinder mit den Kinderrechten beschäftigen wollten, nachdem sie von den schwierigen Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen gehört hatten.

Maria Stützer, Erzieherin in der „Villa Kunterbunt“, fügte hinzu, dass die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit und Fairness bereits seit Jahren Teil ihrer Arbeit sei. Die Bewerbung als „FaireKITA“ sei daher eine logische Konsequenz. Neben der Verwendung von fairen und regionalen Produkten im Alltag der Einrichtung gab es auch Projektwochen zu den Themen Sportbälle und Schokolade. Zudem werden regelmäßig Aktionen für die Eltern organisiert, wie der Verkauf fair gehandelter Rosen zum Weltfrauentag und der Ausschank von fair gehandeltem Kaffee auf dem De-Haën-Platz.

siehe dazu auch:  Hannover hebt Umweltzone auf: Grüne Plakette nicht mehr nötig

Die Einbindung der Themen „Globale Gerechtigkeit“ und „Fairer Handel“ ermöglicht es den Kindern, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Sie lernen, woher ihre täglich konsumierten Produkte stammen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Dadurch erfahren sie auch von den Herausforderungen, denen Arbeiterinnen und Bauerninnen im Globalen Süden gegenüberstehen, und lernen, wie sie dagegen vorgehen können.

Die Kampagne „Unsere Kita handelt fair!“ wird vom Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Ein breites Angebot an Workshops, Fortbildungen für Erzieher*innen und eine Erstberatung zur Auszeichnung „FaireKITA“ steht den Einrichtungen zur Verfügung.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Hannover / Veröffentlicht am 04.04.2024

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