Kinder lernen beim Keksebacken

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Die Produktion von Keksen aus einem simplen Korn interessiert viele – welche Zutaten braucht es und woher stammen sie? Diese Fragen werden auf spielerische Weise beantwortet. Schon zum zwölften Mal öffnet im Dezember die Bio-Backstube ihre Türen. Die Nutzung der Kantine im Haus des Reichs durch den Finanzsenator sorgt für Freude: „Das gemeinsame Backen zeigt, warum es wichtig ist, regionale Lebensmittel zu nutzen und wie sie mit ökologischer Landwirtschaft zusammenhängen“, erklärt Umwelt- und Landwirtschaftssenatorin Kathrin Moosdorf. Ihre Unterstützung für das Projekt drückt sie gerne aus.

Die Finanzbehörde sieht das Event als perfekte Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit: „Wir heißen gerne die fast 1.000 Kinder willkommen, die hier in den nächsten Tagen backen und Freude verbreiten. Unsere Mitarbeiter freuen sich bereits auf den Duft von Weihnachtskeksen, der durch unser Haus zieht. Es ist ein fantastisches Projekt, das den Kindern die Vorteile von Bio-Lebensmitteln nahebringt“, sagt Finanzstaatsrat Dr. Martin Hagen.

Sascha Karolin Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung, ist jedes Jahr von der Bio-Backstube begeistert: „Kinder erfahren spielend, dass ‚gesund‘ auch ‚lecker‘ sein kann – das prägt sie ein Leben lang. Es ist großartig, dass sie hier auch lernen, woher die Lebensmittel kommen. Die Bio-Backstube ist eine aktive Ernährungsbildung, die auch noch Spaß macht.“

Beim Mahlen von Körnern und Ausstechen von Plätzchen erleben die Kinder die Vorteile von biologischer und regionaler Herstellung. Bioprodukte tragen zum Schutz des Klimas, der Umwelt und der Artenvielfalt bei, da sie keine synthetischen Pestizide enthalten. Der Aktionsplan 2025 für gesunde Ernährung in städtischen Einrichtungen in Bremen zielt darauf ab, die Qualität des Essens schrittweise zu verbessern und auf Bio-Produkte umzustellen.

„Viele sind sich nicht der Vorteile der ökologischen Herstellung bewusst“, sagt Mücella Demir, Projektleiterin der BioStadt Bremen bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. „Wir möchten mit maßgeschneiderten Angeboten wie der Bio-Backstube dazu beitragen, die Akzeptanz für biologische und regionale Lebensmittel zu stärken. Dabei konzentrieren wir uns nicht nur auf Kinder und Schüler, sondern auch auf das Forum Küche, das in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bremen entsteht. Hier werden Köche dabei unterstützt, mehr Bio-Zutaten aus der Region zu verwenden, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und ausgewogene, pflanzliche Menüs zu kreieren.“

„Das Backen von Weihnachtskeksen verleiht dem Thema ‚Bio‘ eine positive Note“, fügt Monika Baalmann vom Verein Sozialökologie hinzu, der die Bio-Backstube seit Jahren erfolgreich betreibt. „Da so viele Kinder aus verschiedenen Schulen und Stadtteilen teilnehmen, können wir weite Teile der Bremer Bevölkerung für ökologische und regionale Produkte sensibilisieren. Und nicht zuletzt können wir den Kindern zeigen, wie köstlich Bio sein kann.“

Die diesjährige Bio-Backstube ist Teil des neuen Kooperationsprojekts „WURZEL“, das vom Bund unterstützt wird. Sie markiert den Start eines dreijährigen Kooperationsprojekts zwischen dem Verein Sozialökologie e.V. und der BioStadt Bremen. Neben der Bio-Backstube in der Vorweihnachtszeit wird es im nächsten Jahr eine Sommerbackstube für Kinder und viele andere spannende Veranstaltungen geben.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Pressestelle des Senats Bremen / Veröffentlicht am 29.11.2023

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