Mehr barrierefreie Spielplätze in Rostock

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Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock betreibt viele öffentliche Spielplätze, und laut Christine Kursawe, der Teamleiterin des Bereichs Spielplatzservice im Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen, werden es in naher Zukunft sogar 260 sein. Sie informiert darüber, dass im Kiefernweg drei neue Spielplätze entstehen werden. Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Infrastruktur, Umwelt und Bau, betont, dass Rostock in Zukunft mehr barrierefreie Spielplätze bauen wird, um sicherzustellen, dass niemand vom Spielen ausgeschlossen wird. Sie fügt hinzu, dass wenn Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam spielen, Vorurteile und Ängste vermieden werden können.

Inklusive Spielplätze sind für alle gedacht, unabhängig von ihrer Beeinträchtigung. Die Gestaltung neuer inklusiver und barrierefreier Spielplätze ist daher von großer Bedeutung. Während die barrierefreie Erreichbarkeit der Spielplätze in den meisten Fällen gegeben ist, haben Kinder im Rollstuhl oft Schwierigkeiten, sich auf den Untergründen fortzubewegen. Kerstin Eisermann erklärt, dass vermehrt sichere Bodenbeläge verwendet werden, anstatt Sand als Fallschutzmaterial. Sie ist die Bauleiterin, die komplexe Spielplatzsanierungen und Neubauprojekte betreut.

Es gibt bereits größere Spielanlagen wie den „Spielplatz der kleinen Tonleiter“ in der Linzer Straße am Schwanenteich in Reutershagen, der im letzten Jahr saniert wurde und Angebote für Kinder und Jugendliche mit Handicap bietet. Diese Expertinnen tauschen sich mit anderen Städten aus, um mehr über Inklusion zu lernen. Es werden auch Angebote für sehbehinderte Kinder in Betracht gezogen, wie beispielsweise die Installation von Leitpfosten, die zu den Spielgeräten führen. An den Spielgeräten werden Einstiegshilfen angeboten, und es wird überlegt, besonders kontrastreiche Farbkonzepte zu verwenden.

Es ist noch unklar, in welchen Stadtteilen der Bedarf an behindertengerechten Spielgeräten am größten ist. Breite Beteiligungsverfahren werden gestartet, um die Kinder und Jugendlichen als spätere Nutzer einzubeziehen. Die Planung orientiert sich an den Wünschen der Kinder sowie den Anregungen der Eltern, Großeltern und Einwohner. Derzeit werden Spielplätze in den einzelnen Ortsteilen mit behindertengerechten Geräten ausgestattet. Größere Projekte sind unter anderem in Toitenwinkel und Lütten Klein geplant.

Für die Unterhaltung und Instandhaltung der Rostocker Spielplätze stehen in diesem Jahr mehr als 500.000 Euro zur Verfügung. Jährlich werden Haushaltsmittel für den Neubau und die Sanierung von Spielplätzen bereitgestellt. Die Funktionalität und Sauberkeit der bestehenden Anlagen werden regelmäßig überprüft, um sicherzustellen, dass alle weiterhin Spaß beim Spielen haben.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Rostock / Veröffentlicht am 15.02.2024

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