Vier Schulen als „Klimaschule“ ausgezeichnet

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Vor einem Jahr starteten die Wilhelm-Focke-Oberschule, die Marie-Curie-Schule und die Grundschule am Baumschulenweg in Bremen sowie die Heinrich-Heine-Schule in Bremerhaven das Projekt „Weg zur Klimaneutralität“ in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur energiekonsens. Dabei wurden die CO2-Emissionen im Schulalltag gemessen, Klimaschutzpläne entwickelt und Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt. Am Dienstag wurden die vier Schulen mit dem Siegel „Klimaschule“ ausgezeichnet, überreicht von energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl und der Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Aulepp.

Während der Abschlussveranstaltung präsentierten Lehrer- und Schülerteams der teilnehmenden Schulen ihre Klimaschutzaktivitäten. Senatorin Sascha Aulepp lobte das Engagement der Schulen, Eltern und Schüler für die Umsetzung von Klimaschutz im Schulalltag und betonte, dass die Teilnahme aller dazu beitrage, der nächsten Generation eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Um die Klimaneutralität zu erreichen, ermittelten die Schulen zu Beginn des Projekts ihre Treibhausgasemissionen. Die Klimaschutzagentur energiekonsens unterstützte dabei, eine CO2-Bilanz in Bereichen wie Mobilität, Energie, Wasser, Verpflegung, Beschaffung und Abfall zu erstellen. Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens, betonte die Unterstützung der Schulgemeinschaften bei dieser umfassenden Analyse.

Die Ergebnisse der CO2-Bilanzen waren für die Schulen teilweise überraschend. Wolfgang Kirst, Schulleiter der Wilhelm-Focke-Oberschule, erwähnte, dass Klassenfahrten einen größeren Einfluss auf die Mobilität haben als erwartet. Ähnlich überrascht war Katja Lenz von der Marie-Curie-Grundschule, die erkannte, dass Mobilität ein unterschätztes Thema war und daher die „Zu Fuß zur Schule“-Aktionswoche durchführte.

Die Grundschule am Baumschulenweg zog im Sommer 2023 in einen neuen Passivhausstand um, was sich positiv auf die Klimabilanz auswirkte. Schulleiter Lars Beulke betonte die Schulung der Schüler im Umgang mit dem Gebäude und die Überwachung des Energieverbrauchs durch die Klimaklasse.

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Auch die Heinrich-Heine-Schule in Bremerhaven konnte mit einer neuen Mensa und einem geplanten klimafreundlicheren Speiseplan punkten. Schulleiterin Meike Ehler erklärte, dass sie nach einer Ausschreibung ein Catering-Unternehmen gefunden haben, das auf frische, regionale und bio-vegetarische Speisen setzt. Sie äußerte den Wunsch, das Projekt mit energiekonsens fortzusetzen, um weitere Ideen umzusetzen.

Die Klimaschutzpläne der Schulen umfassen insgesamt 174 Maßnahmen, von denen bereits 40 realisiert wurden. Eine mögliche Ausweitung des Projekts auf weitere Schulen wird derzeit diskutiert.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Freie Hansestadt Bremen / Veröffentlicht am 05.12.2023

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