Wettbewerb „Klima kommunal“ sucht Klimakommune 2024

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Das Engagement der Kommunen in Niedersachsen spielt eine bedeutende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele. Der landesweite Wettbewerb „Klima kommunal“ zeichnet herausragende Beispiele kommunaler Klimaschutzprojekte und -aktivitäten aus. Die Niedersächsische Klimagesetzgebung macht verschiedene Aufgaben verpflichtend, wie die Umsetzung kommunaler Wärmeplanung, Energieberichterstattung im Rahmen des Energiemanagements, PV-Ausstattung für Neubauten sowie Flächen- und Leistungsziele für Wind- und Solarenergie sowie Klimaschutzkonzepte.

Der Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, ermöglicht engagierten Kommunen, ihre Klimaschutzprojekte und -ideen auszuzeichnen. Kategorien wie „Klimaschutzprojekte in Kitas und Schulen“, „Energieeffizienz in Liegenschaften“ und „Klimafreundliche Mobilität“ können eingereicht werden. Umwelt- und Energieminister Christian Meyer ermutigt die Kommunen zur Teilnahme, um ihr Engagement im Klimaschutz zu würdigen.

Prof. Dr. Hubert Meyer vom Niedersächsischen Landkreistag betont, dass Klimaschutz in den Kommunen konkret wird und dort viele Ideen existieren, die in Handlungen umgesetzt werden müssen. Es braucht Unterstützung bei der Finanzierung und Umsetzung von Konzepten, um Taten aus den Ideen werden zu lassen.

Daniel Farnung, Geschäftsführer der KEAN, betont ebenfalls die Bedeutung eingereichter Projekte als Vorbilder und Vorreiter für andere Kommunen und die Gesellschaft.

Im letzten Wettbewerb wurden der Landkreis Göttingen für sein Klimaschutzprogramm und den innovativen Klima-Check sowie die Gemeinde Wahrenholz für den Einsatz eines Eisspeichers als Niedersächsische Klimakommunen ausgezeichnet.

Der Wettbewerb „Klima kommunal“ prämiert seit 2010 beispielhafte kommunale Klimaschutzprojekte und macht erfolgreiche Konzepte und Lösungen bekannt. Er wird vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie den kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsens unterstützt. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen führt den Wettbewerb durch. Niedersächsische Kommunen jeder Größe können teilnehmen. Bis zum 31. März 2024 können Projekte und Ideen eingereicht werden.

siehe dazu auch:  Hannover hebt Umweltzone auf: Grüne Plakette nicht mehr nötig

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur/ Veröffentlicht am 17.11.2023

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