Wohngeld-Plus ist erfolgreich

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Nach einem erfolgreichen Jahr der Umsetzung der größten Wohngeldreform Deutschlands in Hamburg ziehen Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Bilanz. Bereits im September 2022 hatte Hamburg erste Maßnahmen ergriffen und die „Task Force Wohngeld“ ins Leben gerufen. Die Zentrale Wohngeldstelle (ZeWo) wurde im Dezember 2022 gegründet, noch vor dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2023, um den erwarteten Anstieg der Wohngeldanträge zu bewältigen. Bisher sind über 31.000 neue Wohngeldanträge eingegangen, und jede Woche kommen etwa 600 weitere hinzu.

Klara Geywitz betonte, dass die Wohngeldreform eine tiefgreifende Veränderung darstelle, die über vier Millionen Menschen einen Zuschuss zur Miete und den Heizkosten ermögliche. Der monatliche Durchschnittsbetrag für das Wohngeld sei auf 370 Euro angestiegen. Die rechtlichen Voraussetzungen wurden auf Bundesebene schnell geschaffen, und die Digitalisierung des Wohngeldes wurde vorangetrieben. Die Umsetzung erfolgte dann in den Ländern und Kommunen, wobei Hamburg als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung fungierte.

Senatorin Karen Pein lobte die Wohngeld Plus-Reform als eine richtige Initiative des Bundes, die eine wichtige Grundlage für die Wohnungspolitik in Hamburg darstelle. Sie betonte, dass Wohngeld direkt dort ankomme, wo es am dringendsten benötigt werde, nämlich bei Geringverdienern, Alleinerziehenden und vielen Rentnern. Seit Dezember 2022 haben 31.000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmalig Wohngeld beantragt, und wöchentlich kommen durchschnittlich fast 600 neue Anträge hinzu.

Die Umsetzung der Wohngeldreform und die Einrichtung der Zentralen Wohngeldstelle in Hamburg wurden als Ergebnis erfolgreicher Teamarbeit zwischen Fachbehörden und Bezirksämtern hervorgehoben. Bereits zum 1. Januar 2024 bezogen mehr als 24.300 Haushalte in Hamburg Wohngeld, was einer Verdopplung innerhalb von zwölf Monaten entspricht. Die durchschnittlichen Wohngeldauszahlungen stiegen von 218 Euro in 2022 auf etwa 400 Euro. Die Gesamtauszahlungen erhöhten sich von 7,5 Millionen Euro im Januar 2023 auf 103,4 Millionen Euro im Dezember 2023.

siehe dazu auch:  Denkmalpflegeplan zum Schutz der Häuser von Hamburg Bau ´78

Die Stadt Hamburg reagierte unmittelbar auf die Ankündigungen der Bundesreform, indem sie die notwendigen Grundlagen für eine schnelle Umsetzung legte. Mit der Gründung der Task Force und der Einrichtung der Zentralen Wohngeldstelle wurden Voraussetzungen geschaffen, um auf die erwartete Zunahme der Wohngeldanträge zu reagieren. Hamburg hat über 100 neue Mitarbeiter eingestellt, eine Telefon-Hotline eingerichtet und die digitale Infrastruktur geschaffen, um Antragstellende zügig zu unterstützen. Durch eine umfangreiche Informationskampagne auf verschiedenen Kanälen und in bis zu acht Sprachen wurden die Bürgerinnen und Bürger über das Wohngeld informiert.

Die Höhe des Wohngelds richtet sich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung bei selbstgenutztem Wohneigentum sowie dem Gesamteinkommen der Haushaltsmitglieder. In Hamburg ist die Zentrale Wohngeldstelle für alle Neuanträge zuständig, die online, per Post, persönlich oder per E-Mail eingereicht werden können. Die Stadt bietet zahlreiche Informationen und Formulare in bis zu acht Sprachen an und hat eine Hotline für telefonische Unterstützung eingerichtet.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Hamburg / Veröffentlicht am 16.01.2024

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